R47.- Sprech- und Sprachstörungen, anderenorts nicht klassifiziert

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
Exklusive:

Autismus F84.0-F84.1

Poltern F98.6

Stottern [Stammeln] F98.5

Umschriebene entwicklungsbedingte Störungen des Sprechens und der Sprache F80.-

Subkodes3

R47.0 Dysphasie und Aphasie⚖ 1
R47.1 Dysarthrie und Anarthrie⚖ 1
R47.8 Sonstige und nicht näher bezeichnete Sprech- und Sprachstörungen

Diagnosehäufigkeit

3.611 Fälle · 53 % Frauen · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 70 % Neurologie’22

Zusammengezählt über alle Kodes unter R47.-.

Rang 545 von 1.540 auf derselben Katalogebene · 0,021 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 71 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre3517180,97 %1,6
5 bis unter 10 Jahre211560,58 %2,3
10 bis unter 15 Jahre2610160,72 %2,1
15 bis unter 18 Jahre3016140,83 %9,7
18 bis unter 20 Jahre16790,44 %4,4
20 bis unter 25 Jahre6227351,7 %4,4
25 bis unter 30 Jahre6936331,9 %3,8
30 bis unter 35 Jahre8944452,5 %3,1
35 bis unter 40 Jahre9846522,7 %3,7
40 bis unter 45 Jahre10851573,0 %5,1
45 bis unter 50 Jahre11067433,0 %5,3
50 bis unter 55 Jahre205931125,7 %4,5
55 bis unter 60 Jahre2751441317,6 %5,7
60 bis unter 65 Jahre2841521327,9 %5,6
65 bis unter 70 Jahre3211591628,9 %5,3
70 bis unter 75 Jahre3311821499,2 %4,5
75 bis unter 80 Jahre40318222111 %4,8
80 bis unter 85 Jahre57123933216 %4,9
85 bis unter 90 Jahre36614122510 %4,6
90 bis unter 95 Jahre149491004,1 %4,8
ab 95 Jahren429331,2 %3,0

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 3,1 Tagen (30 bis unter 35 Jahre) und ⌀ 5,7 Tagen (55 bis unter 60 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

3.611 Fälle

Überwiegend Neurologie (70 %)

  • Neurologie70 %2.513
  • Innere Medizin20 %718
  • Pädiatrie2,6 %93
  • Kardiologie2,1 %77
  • Geriatrie1,2 %45
  • Übrige 18 Abteilungen4,6 %165
▸ Übrige einzeln
  • Sonstige Fachabteilung0,89 %32
  • Gastroenterologie0,83 %30
  • Intensivmedizin0,69 %25
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,50 %18
  • Nephrologie0,30 %11
  • Neurochirurgie0,28 %10
  • Chirurgie0,25 %9
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,19 %7
  • Unfallchirurgie0,17 %6
  • Pneumologie0,11 %4
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,083 %3
  • Gefäßchirurgie0,055 %2
  • Strahlenheilkunde0,055 %2
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,055 %2
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie0,028 %1
  • Kinderchirurgie0,028 %1
  • Rheumatologie0,028 %1
  • Urologie0,028 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Sprech- und Sprachstörungen, anderenorts nicht klassifiziert

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte