R13.- Dysphagie

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
⚖ Regellage1 verbindliche Regel — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs1

1. Akuter Schlaganfall

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Subkodes3

R13.0 mit Beaufsichtigungspflicht während der Nahrungsaufnahme⚖ 1
R13.1 bei absaugpflichtigem Tracheostoma mit (teilweise) geblockter Trachealkanüle⚖ 1
R13.9 Sonstige und nicht näher bezeichnete Dysphagie⚖ 2

Diagnosehäufigkeit

9.864 Fälle · 53 % Männer · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 46 % Innere Medizin’23

Zusammengezählt über alle Kodes unter R13.-.

Rang 311 von 1.537 auf derselben Katalogebene · 0,056 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 68 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr10452521,1 %5,1
1 bis unter 5 Jahre216128882,2 %3,9
5 bis unter 10 Jahre190103871,9 %3,0
10 bis unter 15 Jahre11862561,2 %2,9
15 bis unter 18 Jahre7428460,75 %3,6
18 bis unter 20 Jahre4719280,48 %4,2
20 bis unter 25 Jahre14886621,5 %2,7
25 bis unter 30 Jahre17578971,8 %3,2
30 bis unter 35 Jahre2181081102,2 %2,4
35 bis unter 40 Jahre2451251202,5 %2,4
40 bis unter 45 Jahre2861311552,9 %2,5
45 bis unter 50 Jahre3091441653,1 %3,1
50 bis unter 55 Jahre5082372715,2 %3,8
55 bis unter 60 Jahre7673973707,8 %3,3
60 bis unter 65 Jahre9155333829,3 %4,2
65 bis unter 70 Jahre9305613699,4 %4,4
70 bis unter 75 Jahre1.10866544311 %4,9
75 bis unter 80 Jahre1.01357344010 %5,1
80 bis unter 85 Jahre1.29662667013 %6,0
85 bis unter 90 Jahre8564124448,7 %6,4
90 bis unter 95 Jahre2791001792,8 %5,8
ab 95 Jahren6216460,63 %5,0

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 2,4 Tagen (30 bis unter 35 Jahre) und ⌀ 6,4 Tagen (85 bis unter 90 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

9.864 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Hals-Nasen-Ohrenheilkunde (46 % und 16 %)

  • Innere Medizin46 %4.545
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde16 %1.572
  • Gastroenterologie12 %1.156
  • Neurologie6,3 %622
  • Chirurgie6,0 %595
  • Übrige 24 Abteilungen14 %1.374
▸ Übrige einzeln
  • Pädiatrie5,8 %575
  • Geriatrie2,5 %247
  • Pneumologie1,1 %110
  • Sonstige Fachabteilung0,83 %82
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,73 %72
  • Kinderchirurgie0,71 %70
  • Kardiologie0,59 %58
  • Intensivmedizin0,53 %52
  • Strahlenheilkunde0,18 %18
  • Neurochirurgie0,16 %16
  • Nephrologie0,14 %14
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,14 %14
  • Endokrinologie0,071 %7
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,071 %7
  • Urologie0,061 %6
  • Unfallchirurgie0,051 %5
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,041 %4
  • Orthopädie0,041 %4
  • Dermatologie0,030 %3
  • Kinderkardiologie0,030 %3
  • Gefäßchirurgie0,020 %2
  • Rheumatologie0,020 %2
  • Thoraxchirurgie0,020 %2
  • Nuklearmedizin0,010 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Dysphagie

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte