R13.- Dysphagie

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
⚖ Regellage1 verbindliche Regel — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs1

1. Akuter Schlaganfall

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Subkodes3

R13.0 mit Beaufsichtigungspflicht während der Nahrungsaufnahme⚖ 1
R13.1 bei absaugpflichtigem Tracheostoma mit (teilweise) geblockter Trachealkanüle⚖ 1
R13.9 Sonstige und nicht näher bezeichnete Dysphagie⚖ 2

Diagnosehäufigkeit

10.009 Fälle · 53 % Männer · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 48 % Innere Medizin’22

Zusammengezählt über alle Kodes unter R13.-.

Rang 302 von 1.540 auf derselben Katalogebene · 0,058 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 68 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr11454601,1 %7,8
1 bis unter 5 Jahre15772851,6 %3,2
5 bis unter 10 Jahre182111711,8 %2,9
10 bis unter 15 Jahre10459451,0 %3,1
15 bis unter 18 Jahre8643430,86 %3,4
18 bis unter 20 Jahre6433310,64 %2,8
20 bis unter 25 Jahre13772651,4 %3,3
25 bis unter 30 Jahre18893951,9 %2,8
30 bis unter 35 Jahre2141051092,1 %3,1
35 bis unter 40 Jahre2601251352,6 %2,3
40 bis unter 45 Jahre2841351492,8 %2,6
45 bis unter 50 Jahre3401611793,4 %3,2
50 bis unter 55 Jahre5042362685,0 %3,7
55 bis unter 60 Jahre7463963507,5 %4,0
60 bis unter 65 Jahre9385124269,4 %3,8
65 bis unter 70 Jahre9875824059,9 %4,1
70 bis unter 75 Jahre1.08762746011 %5,3
75 bis unter 80 Jahre1.07359747611 %5,3
80 bis unter 85 Jahre1.37270766514 %6,1
85 bis unter 90 Jahre7793993807,8 %6,6
90 bis unter 95 Jahre3131521613,1 %5,9
ab 95 Jahren8023570,80 %5,3

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 2,3 Tagen (35 bis unter 40 Jahre) und ⌀ 7,8 Tagen (unter 1 Jahr).

Behandelnde Fachabteilung

10.009 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Hals-Nasen-Ohrenheilkunde (48 % und 17 %)

  • Innere Medizin48 %4.803
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde17 %1.704
  • Gastroenterologie11 %1.072
  • Chirurgie6,3 %628
  • Neurologie5,8 %578
  • Übrige 25 Abteilungen12 %1.224
▸ Übrige einzeln
  • Pädiatrie5,2 %520
  • Geriatrie1,9 %192
  • Pneumologie0,83 %83
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,68 %68
  • Kardiologie0,67 %67
  • Sonstige Fachabteilung0,63 %63
  • Intensivmedizin0,58 %58
  • Kinderchirurgie0,56 %56
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,24 %24
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,18 %18
  • Nephrologie0,100 %10
  • Neurochirurgie0,100 %10
  • Strahlenheilkunde0,100 %10
  • Endokrinologie0,090 %9
  • Neonatologie0,060 %6
  • Orthopädie0,050 %5
  • Dermatologie0,040 %4
  • Kinderkardiologie0,040 %4
  • Unfallchirurgie0,040 %4
  • Urologie0,030 %3
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,020 %2
  • Gefäßchirurgie0,020 %2
  • Herzchirurgie0,020 %2
  • Rheumatologie0,020 %2
  • Thoraxchirurgie0,020 %2

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Dysphagie

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte