DRGSystemDeutschland

R00.0Tachykardie, nicht näher bezeichnet

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Inklusive:

Beschleunigung des Herzschlages

Tachykardie: sinuaurikulär o.n.A.

Tachykardie: Sinus- o.n.A.

Diagnosehäufigkeit

Rang 408 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,045 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 40 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr6231310,77 %2,3
1 bis unter 5 Jahre5123280,63 %1,6
5 bis unter 10 Jahre11234781,4 %1,8
10 bis unter 15 Jahre3131151983,9 %1,7
15 bis unter 18 Jahre4561932635,7 %1,8
18 bis unter 20 Jahre270991713,4 %1,6
20 bis unter 25 Jahre84135149010 %1,8
25 bis unter 30 Jahre6552853708,1 %1,8
30 bis unter 35 Jahre6182853337,7 %1,9
35 bis unter 40 Jahre6322663667,9 %1,9
40 bis unter 45 Jahre5542113436,9 %2,0
45 bis unter 50 Jahre4792052746,0 %2,0
50 bis unter 55 Jahre4051742315,0 %2,4
55 bis unter 60 Jahre4631922715,8 %2,5
60 bis unter 65 Jahre4702062645,8 %2,7
65 bis unter 70 Jahre4371632745,4 %2,9
70 bis unter 75 Jahre4111512605,1 %3,0
75 bis unter 80 Jahre256971593,2 %3,2
80 bis unter 85 Jahre3001031973,7 %3,6
85 bis unter 90 Jahre199551442,5 %3,8
90 bis unter 95 Jahre5112390,63 %3,8
ab 95 Jahren12390,15 %2,1

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 1,6 Tagen (18 bis unter 20 Jahre) und ⌀ 3,8 Tagen (85 bis unter 90 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

23.124 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Kardiologie (60 % und 30 %)

  • Innere Medizin60 %13.829
  • Kardiologie30 %6.902
  • Pädiatrie5,7 %1.320
  • Intensivmedizin1,0 %239
  • Geriatrie0,70 %161
  • Übrige 25 Abteilungen2,9 %673
▸ Übrige einzeln
  • Sonstige Fachabteilung0,49 %114
  • Neurologie0,35 %81
  • Pneumologie0,35 %80
  • Gastroenterologie0,34 %78
  • Kinderkardiologie0,23 %54
  • Endokrinologie0,21 %48
  • Nephrologie0,16 %38
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,16 %37
  • Chirurgie0,16 %36
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,10 %24
  • Herzchirurgie0,099 %23
  • Unfallchirurgie0,074 %17
  • Neonatologie0,043 %10
  • Urologie0,030 %7
  • Geburtshilfe0,022 %5
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,017 %4
  • Gefäßchirurgie0,013 %3
  • Kinderchirurgie0,013 %3
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,013 %3
  • Neurochirurgie0,009 %2
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,009 %2
  • Augenheilkunde0,004 %1
  • Dermatologie0,004 %1
  • Orthopädie0,004 %1
  • Rheumatologie0,004 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu R00.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis7

Beschleunigte Herzfrequenz
PrimärschlüsselPrimär†:R00.0
Beschleunigung des Herzschlages
PrimärschlüsselPrimär†:R00.0
Herzjagen
PrimärschlüsselPrimär†:R00.0
Herzrasen
PrimärschlüsselPrimär†:R00.0
Sinuaurikuläre Tachykardie
PrimärschlüsselPrimär†:R00.0
Sinustachykardie
PrimärschlüsselPrimär†:R00.0
Tachykardie
PrimärschlüsselPrimär†:R00.0

Änderungen

2010Bestand
Tachykardie, nicht näher bezeichnet

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte