Q99.8 Sonstige näher bezeichnete Chromosomenanomalien

ICD-10-GM 2020Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSABalancierte Chromosomen-Rearrangements und Struktur-Marker, anderenorts nicht klassifiziert / sonstige angeborene Fehlbildungen, anderenorts nicht klassifiziert — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 10Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE 10 Seltene Erkrankungen mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
⚖ Regellage2 verbindliche Regeln · zuletzt 06.10.2020 — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs2

gilt für Aufnahmen ab 01.12.2020 · auch für Rechnungen, die am 06.10.2020 in MD-Prüfung waren

Der stationäre Aufenthalt einer 35-jährigen Frau mit nachgewiesener BRCA1- Mutation und positiver Familienanamnese erfolgt zur prophylaktischen Mastektomie. Was ist die Hauptdiagnose? Kann Q99.8 Sonstige näher bezeichnete Chromosomenanomalien als Nebendiagnose angegeben werden?

Der Einsatz plastischer Chirurgie kann aus kosmetischen oder medizinischen Gründen erfolgen. Bei Operationen aus medizinischen Gründen ist der Krankheitszustand bzw. Risikofaktor, der Grund für den Eingriff war, als Hauptdiagnose zu kodieren.

▸ Für einen Fall prüfen: welche Regeln gelten am Aufnahmedatum?
Kodetext Q99.8 im Jahrgang 2026 →

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Alphabetisches Verzeichnis16

Abnorme Geschlechtschromosomen a.n.k.
98155Primärschlüssel
Anomalie der Geschlechtschromosomen
98155Primärschlüssel
Chromosomale Translokation
Primärschlüssel
Chromosomenfehlbildung
Primärschlüssel
Chromosomentranslokation a.n.k.
Primärschlüssel
Maternale uniparentale Disomie 16
96185Primärschlüssel
Maternale uniparentale Disomie 2
96179Primärschlüssel
Maternale uniparentale Disomie 6
96181Primärschlüssel
Mikrodeletionssyndrom Xp22.3
1643Primärschlüssel
Pallister-Killian-Syndrom
884Primärschlüssel
Paternale uniparentale Disomie 6
96191Primärschlüssel
Pseudohypokaliämiesyndrom
Primärschlüssel
Tetrasomie 12p
884Primärschlüssel
Tetrasomie 18p
3307Primärschlüssel
Tetrasomie 21
96055Primärschlüssel
Tetrasomie 9p
3310Primärschlüssel

Seltene Erkrankungen (Orpha)10

98155
Gonosomen-AnomalieGruppeAnomalie der Geschlechtschromosomen
1643
Mikrodeletionssyndrom Xp22.3Del(X)(p23)
884
Pallister-Killian-SyndromIsochromosom 12p, überzähliges · Tetrasomie 12p-Mosaik
3307
Tetrasomie 18pIsochromosom 18p
96055
Tetrasomie 21Isochromosom 21
3310
Tetrasomie 9p
96185
Uniparentale Disomie 16, maternaleUPD(16)mat
96179
Uniparentale Disomie 2, maternaleUPDM 2
96181
Uniparentale Disomie 6, maternaleUPD(6)mat
96191
Uniparentale Disomie 6, paternaleUPD(6)pat · UPDP 6

Änderungen

2010Bestand
Sonstige näher bezeichnete Chromosomenanomalien

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2020 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte