Q99.1 Hermaphroditismus verus mit Karyotyp 46,XX

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSASonstige näher bezeichnete angeborene Fehlbildungen und sonstige angeborene Fehlbildungssyndrome durch bekannte äußere Ursache, Gonosomale Chromosomenanomalien — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 4Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE 4 Seltene Erkrankungen mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
Inklusive:

Reine Gonadendysgenesie

46,XX mit Streak-Gonaden

46,XY mit Streak-Gonaden

Diagnosehäufigkeit

5 Fälle · 100 % Frauen · Gipfel 15 bis unter 18 Jahre · 51 % Pädiatrie’22

Rang 6708 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 19 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre20240 %2,0
18 bis unter 20 Jahre10120 %2,0
20 bis unter 25 Jahre000––
25 bis unter 30 Jahre000––
30 bis unter 35 Jahre000––
35 bis unter 40 Jahre000––
40 bis unter 45 Jahre10120 %2,0
45 bis unter 50 Jahre10120 %3,0
50 bis unter 55 Jahre000––
55 bis unter 60 Jahre000––
60 bis unter 65 Jahre000––
65 bis unter 70 Jahre000––
70 bis unter 75 Jahre000––
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

93 Fälle

Vor allem Pädiatrie und Neurologie (51 % und 14 %)

  • Pädiatrie51 %47
  • Neurologie14 %13
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe13 %12
  • Neonatologie7,5 %7
  • Kinderchirurgie3,2 %3
  • Übrige 8 Abteilungen12 %11
▸ Übrige einzeln
  • Neurochirurgie3,2 %3
  • Pneumologie2,2 %2
  • Chirurgie1,1 %1
  • Geburtshilfe1,1 %1
  • Hämatologie und internistische Onkologie1,1 %1
  • Innere Medizin1,1 %1
  • Intensivmedizin1,1 %1
  • Kinderkardiologie1,1 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu Q99.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis12

46,XX mit testikulärer Störung der Geschlechtsentwicklung
393Primärschlüssel
46,XX-Gonadendysgenesie
243Primärschlüssel
46,XY reine Gonadendysgenesie
242Primärschlüssel
Genetisch bedingte Störung der Geschlechtsentwicklung, 46,XX
325697Primärschlüssel
Hermaphroditismus 46,XX mit Streak-Gonaden
Primärschlüssel
Hermaphroditismus 46,XY mit Streak-Gonaden
Primärschlüssel
Hermaphroditismus verus mit Karyotyp 46,XX
Primärschlüssel
Karyotyp 46,XX mit Streak-Gonaden
Primärschlüssel
Karyotyp 46,XY mit Streak-Gonaden
Primärschlüssel
Reine Gonadendysgenesie
Primärschlüssel
Swyer-Syndrom
242Primärschlüssel
Vollständige 46,XY-Gonadendysgenesie
242Primärschlüssel

Seltene Erkrankungen (Orpha)4

393
46,XX testikuläre Störung der Geschlechtsentwicklung46,XX testikuläres DSD · De la Chapelle-Syndrom
242
46,XY-Gonadendysgenesie, vollständige46,XY reine Gonadendysgenesie · 46,XY-CGD · +1
243
Gonadendysgenesie, 46, XX-Typ46,XX reine Gonadendysgenesie · 46,XX-Gonadendysgenesie, vollständige · +3
325697
Störung der Geschlechtsentwicklung 46,XX, genetisch bedingteGruppe46,XX-DSD, genetisch bedingte

Änderungen

2010Bestand
Hermaphroditismus verus mit Karyotyp 46,XX

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte