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Q89.08Sonstige angeborene Fehlbildungen der Milz

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSA’25
Sonstige Erkrankungen des Gefäßsystems und der Milz / Fehlbildungen peripherer und sonstiger Gefäße (> 17 Jahre) — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 1
Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE eine Seltene Erkrankung mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.

Diagnosehäufigkeit

Die Statistik weist Q89.08 nicht einzeln aus — die Zahlen gehören zu Q89.0 mit allen Subkodes.

Rang 5187 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 61, der Frauen ab etwa 55 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000–1,5
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000–6,0
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000–8,0
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre1103,4 %1,0
25 bis unter 30 Jahre000–9,5
30 bis unter 35 Jahre1013,4 %10,0
35 bis unter 40 Jahre1013,4 %2,0
40 bis unter 45 Jahre2116,9 %2,0
45 bis unter 50 Jahre42214 %6,0
50 bis unter 55 Jahre31210 %1,0
55 bis unter 60 Jahre32110 %–
60 bis unter 65 Jahre54117 %18,0
65 bis unter 70 Jahre1013,4 %6,0
70 bis unter 75 Jahre41314 %6,7
75 bis unter 80 Jahre1013,4 %5,3
80 bis unter 85 Jahre2206,9 %3,0
85 bis unter 90 Jahre1103,4 %–
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

277 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, hat 22 %

  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde22 %61
  • Pädiatrie21 %59
  • Augenheilkunde15 %41
  • Chirurgie12 %33
  • Kinderchirurgie6,1 %17
  • Übrige 16 Abteilungen24 %66
▸ Übrige einzeln
  • Innere Medizin4,7 %13
  • Neonatologie4,7 %13
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe4,0 %11
  • Kinderkardiologie3,2 %9
  • Gastroenterologie1,8 %5
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie1,1 %3
  • Intensivmedizin0,72 %2
  • Thoraxchirurgie0,72 %2
  • Endokrinologie0,36 %1
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,36 %1
  • Neurochirurgie0,36 %1
  • Neurologie0,36 %1
  • Nuklearmedizin0,36 %1
  • Orthopädie0,36 %1
  • Pneumologie0,36 %1
  • Sonstige Fachabteilung0,36 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu Q89.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis13

Akzessorische Milz
PrimärschlüsselPrimär†:Q89.08
Angeborene Milzdeformität
PrimärschlüsselPrimär†:Q89.08
Angeborene Milzfehlbildung
PrimärschlüsselPrimär†:Q89.08
Angeborene Milzverformung
PrimärschlüsselPrimär†:Q89.08
Angeborene Milzverlagerung
PrimärschlüsselPrimär†:Q89.08
Isolierte splenogonadale Fusion
PrimärschlüsselPrimär†:Q89.08457083
Kongenitale Lageanomalie der Milz
PrimärschlüsselPrimär†:Q89.08
Lappenbildung der Milz
PrimärschlüsselPrimär†:Q89.08
Lien accessorius
PrimärschlüsselPrimär†:Q89.08
Milzaberration
PrimärschlüsselPrimär†:Q89.08
Milzanomalie
PrimärschlüsselPrimär†:Q89.08
Milzhypoplasie
PrimärschlüsselPrimär†:Q89.08
Polysplenie
PrimärschlüsselPrimär†:Q89.08

Seltene Erkrankungen (Orpha)1

457083
Splenogonadale Fusion, isolierteSGF

Änderungen1

2016Neu
Sonstige angeborene Fehlbildungen der Milz
übergeleitet aus Q89.0

Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte