Q78.6 Angeborene multiple Exostosen

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAOsteoarthrose der Hüfte oder des Knies / Schwere angeborene Entwicklungsstörungen des Skeletts und des Bindegewebes / Juvenile Osteochondrose der Hüfte und des Beckens — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 1Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE eine Seltene Erkrankung mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
Inklusive:

Multiple kartilaginäre Exostosen

Diagnosehäufigkeit

162 Fälle · 56 % Männer · Gipfel 10 bis unter 15 Jahre · 37 % Pädiatrie’22

Rang 3534 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 13 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre2201,2 %2,0
5 bis unter 10 Jahre41241725 %3,5
10 bis unter 15 Jahre64323240 %3,4
15 bis unter 18 Jahre23121114 %2,9
18 bis unter 20 Jahre4132,5 %2,3
20 bis unter 25 Jahre6333,7 %3,5
25 bis unter 30 Jahre8534,9 %3,9
30 bis unter 35 Jahre4402,5 %2,8
35 bis unter 40 Jahre3211,9 %4,0
40 bis unter 45 Jahre2111,2 %4,0
45 bis unter 50 Jahre3211,9 %3,7
50 bis unter 55 Jahre2201,2 %3,0
55 bis unter 60 Jahre000––
60 bis unter 65 Jahre000––
65 bis unter 70 Jahre000––
70 bis unter 75 Jahre000––
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

499 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Pädiatrie, hat 37 %

  • Pädiatrie37 %186
  • Orthopädie34 %170
  • Chirurgie9,4 %47
  • Unfallchirurgie7,0 %35
  • Kinderchirurgie4,6 %23
  • Übrige 14 Abteilungen7,6 %38
▸ Übrige einzeln
  • Innere Medizin2,0 %10
  • Neonatologie1,0 %5
  • Plastische Chirurgie0,80 %4
  • Intensivmedizin0,60 %3
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,40 %2
  • Neurochirurgie0,40 %2
  • Neurologie0,40 %2
  • Pneumologie0,40 %2
  • Sonstige Fachabteilung0,40 %2
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,40 %2
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,20 %1
  • Geburtshilfe0,20 %1
  • Kardiologie0,20 %1
  • Rheumatologie0,20 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu Q78.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis4

Angeborene multiple Exostosen
Primärschlüssel
Bessel-Hagen-Krankheit
321Primärschlüssel
Kongenitales multiples Osteochondrom
321Primärschlüssel
Multiple kartilaginäre Exostosen
321Primärschlüssel

Seltene Erkrankungen (Orpha)1

321
Osteochondrome, multipleBessel-Hagen-Krankheit · Multiple kartilaginären Exostosen

Änderungen

2010Bestand
Angeborene multiple Exostosen

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte