Q76.3 Angeborene Skoliose durch angeborene Knochenfehlbildung

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAAndere n. bez. Erkrankungen des Rückens — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 2Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE 2 Seltene Erkrankungen mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
Inklusive:

Halbwirbelverschmelzung oder Segmentationsfehler mit Skoliose

Diagnosehäufigkeit

217 Fälle · 57 % Männer · Gipfel 5 bis unter 10 Jahre · 36 % Orthopädie’22

Rang 3213 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 9 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr1100,46 %2,0
1 bis unter 5 Jahre42291319 %6,6
5 bis unter 10 Jahre83394438 %5,5
10 bis unter 15 Jahre64392529 %4,9
15 bis unter 18 Jahre211299,7 %8,1
18 bis unter 20 Jahre2110,92 %5,0
20 bis unter 25 Jahre1010,46 %72,0
25 bis unter 30 Jahre1100,46 %4,0
30 bis unter 35 Jahre000––
35 bis unter 40 Jahre1010,46 %15,0
40 bis unter 45 Jahre000––
45 bis unter 50 Jahre000––
50 bis unter 55 Jahre1100,46 %12,0
55 bis unter 60 Jahre000––
60 bis unter 65 Jahre000––
65 bis unter 70 Jahre000––
70 bis unter 75 Jahre000––
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

519 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Orthopädie, hat 36 %

  • Orthopädie36 %189
  • Pädiatrie19 %100
  • Kinderchirurgie11 %56
  • Neurochirurgie11 %56
  • Chirurgie6,0 %31
  • Übrige 13 Abteilungen17 %87
▸ Übrige einzeln
  • Unfallchirurgie4,4 %23
  • Gefäßchirurgie2,5 %13
  • Sonstige Fachabteilung2,5 %13
  • Neonatologie1,7 %9
  • Intensivmedizin1,5 %8
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe1,2 %6
  • Geburtshilfe0,58 %3
  • Innere Medizin0,58 %3
  • Thoraxchirurgie0,58 %3
  • Neurologie0,39 %2
  • Pneumologie0,39 %2
  • Geriatrie0,19 %1
  • Herzchirurgie0,19 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu Q76.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis8

Autosomal-dominante Brachyolmie
93304Primärschlüssel
Autosomal-rezessive Brachyolmie
448242Primärschlüssel
Brachyolmie mit Skoliose
Primärschlüssel
Brachyolmie Typ 3
93304Primärschlüssel
Halbwirbelverschmelzung mit kongenitaler Skoliose
Primärschlüssel
Knochenfehlbildung mit kongenitaler Skoliose
Primärschlüssel
Segmentationsfehler der Wirbelsäule mit Skoliose
Primärschlüssel
Segmentationsfehler mit kongenitaler Skoliose
Primärschlüssel

Seltene Erkrankungen (Orpha)2

93304
Brachyolmie Typ 3
448242
Brachyolmie, autosomal-rezessiveBrachyolmie Typ Hobaek/Toledo

Änderungen

2010Bestand
Angeborene Skoliose durch angeborene Knochenfehlbildung

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte