Q71.- Reduktionsdefekte der oberen Extremität

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen

Subkodes9

Q71.0 Angeborenes vollständiges Fehlen der oberen Extremität(en)Morbi-RSA
Q71.1 Angeborenes Fehlen des Ober- und Unterarmes bei vorhandener HandMorbi-RSA
Q71.2 Angeborenes Fehlen sowohl des Unterarmes als auch der HandMorbi-RSA
Q71.3 Angeborenes Fehlen der Hand oder eines oder mehrerer FingerMorbi-RSA
Q71.4 Longitudinaler Reduktionsdefekt des RadiusMorbi-RSA
Q71.5 Longitudinaler Reduktionsdefekt der UlnaMorbi-RSA
Q71.6 SpalthandMorbi-RSA
Q71.8 Sonstige Reduktionsdefekte der oberen Extremität(en)Morbi-RSA
Q71.9 Reduktionsdefekt der oberen Extremität, nicht näher bezeichnetMorbi-RSA

Diagnosehäufigkeit

244 Fälle · 57 % Männer · Gipfel 1 bis unter 5 Jahre · 46 % Kinderchirurgie’22

Zusammengezählt über alle Kodes unter Q71.-.

Rang 1110 von 1.540 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 5 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr43271618 %3,4
1 bis unter 5 Jahre80453533 %3,6
5 bis unter 10 Jahre3326714 %3,4
10 bis unter 15 Jahre16796,6 %2,9
15 bis unter 18 Jahre8623,3 %3,1
18 bis unter 20 Jahre4221,6 %2,3
20 bis unter 25 Jahre10284,1 %1,9
25 bis unter 30 Jahre2020,82 %1,5
30 bis unter 35 Jahre9543,7 %2,2
35 bis unter 40 Jahre7432,9 %1,7
40 bis unter 45 Jahre5142,0 %1,2
45 bis unter 50 Jahre8353,3 %2,1
50 bis unter 55 Jahre6512,5 %1,7
55 bis unter 60 Jahre6422,5 %1,8
60 bis unter 65 Jahre3121,2 %2,0
65 bis unter 70 Jahre2020,82 %2,0
70 bis unter 75 Jahre2110,82 %1,5
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

244 Fälle

Vor allem Kinderchirurgie und Chirurgie (46 % und 13 %)

  • Kinderchirurgie46 %112
  • Chirurgie13 %31
  • Orthopädie9,4 %23
  • Plastische Chirurgie9,4 %23
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe7,0 %17
  • Übrige 4 Abteilungen16 %38
▸ Übrige einzeln
  • Unfallchirurgie5,7 %14
  • Pädiatrie4,5 %11
  • Neonatologie3,3 %8
  • Geburtshilfe2,0 %5

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Reduktionsdefekte der oberen Extremität

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte