DRGSystemDeutschland

Q70.4Polysyndaktylie

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSA’25
Sonstige Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 8
Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE 8 Seltene Erkrankungen mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.

Diagnosehäufigkeit

Rang 4550 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 3 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr95416 %2,5
1 bis unter 5 Jahre33231057 %2,8
5 bis unter 10 Jahre117419 %3,0
10 bis unter 15 Jahre000–1,7
15 bis unter 18 Jahre2023,4 %3,5
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre1011,7 %2,0
25 bis unter 30 Jahre000––
30 bis unter 35 Jahre000––
35 bis unter 40 Jahre1101,7 %3,0
40 bis unter 45 Jahre000––
45 bis unter 50 Jahre000––
50 bis unter 55 Jahre1101,7 %–
55 bis unter 60 Jahre000––
60 bis unter 65 Jahre000––
65 bis unter 70 Jahre000––
70 bis unter 75 Jahre000––
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

528 Fälle

Überwiegend Kinderchirurgie (64 %)

  • Kinderchirurgie64 %338
  • Chirurgie9,5 %50
  • Plastische Chirurgie7,2 %38
  • Orthopädie6,3 %33
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe5,9 %31
  • Übrige 5 Abteilungen7,2 %38
▸ Übrige einzeln
  • Pädiatrie3,4 %18
  • Geburtshilfe1,3 %7
  • Unfallchirurgie1,3 %7
  • Kinderkardiologie0,57 %3
  • Neonatologie0,57 %3

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu Q70.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis10

Gekreuzte Polysyndaktylie
PrimärschlüsselPrimär†:Q70.42935
Mesoaxiale synostotische Syndaktylie mit Reduktion der Phalangen
PrimärschlüsselPrimär†:Q70.4157801
Polysyndaktylie
PrimärschlüsselPrimär†:Q70.493338
Syndaktylie Typ 1
PrimärschlüsselPrimär†:Q70.493402
Syndaktylie Typ 2
PrimärschlüsselPrimär†:Q70.493403
Syndaktylie Typ 4
PrimärschlüsselPrimär†:Q70.493405
Syndaktylie Typ 5
PrimärschlüsselPrimär†:Q70.493406
Syndaktylie Typ 6
PrimärschlüsselPrimär†:Q70.4295012
Syndaktylie Typ Malik-Percin
PrimärschlüsselPrimär†:Q70.4157801
Hallux varus congenitus mit präaxialer Polysyndaktylie
Zwei PrimärschlüsselPrimär†:Q66.3Primär²†:Q70.42110

Seltene Erkrankungen (Orpha)8

157801
Mesoaxiale synostotische Syndaktylie mit phalangealer ReduktionSyndaktylie Typ 9 · Syndaktylie Typ Malik-Percin
93338
PolysyndaktyliePPD4 · Polydaktylie, präaxiale, Typ 4
2935
Polysyndaktylie, gekreuzte
93402
Syndaktylie Typ 1
93403
Syndaktylie Typ 2Synpolydaktylie
93405
Syndaktylie Typ 4Polysyndaktylie Typ Haas
93406
Syndaktylie Typ 5Postaxiale Syndaktylie mit Metakarpal-Synostose
295012
Syndaktylie Typ 6Syndaktylie, Typ Mitten · Unilaterale Syndaktylie der Digitalen 2-5

Änderungen

2010Bestand
Polysyndaktylie

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte