Q65.1 Angeborene Luxation des Hüftgelenkes, beidseitig

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
CCL:34Complication and Comorbidity Level je Partition: Als Nebendiagnose kann dieser Kode mit den Stufen 3, 4 in die PCCL-Berechnung eingehen.
Morbi-RSAAngeborene Hüftluxation und mechanische Komplikationen durch orthopädische Implantate / Sonstige familiäre hypophosphatämische Rachitis — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage1 SEG-4-Empfehlung · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs1

gilt über Q65.-FoKA: Konsens

Wie ist die Hüftgelenksdysplasie (Q65.-) beim Neugeborenen zu kodieren?

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

238 Fälle · 69 % Frauen · Gipfel unter 1 Jahr · 54 % Orthopädie’23

Rang 3132 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 1 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr1373510258 %5,0
1 bis unter 5 Jahre49153421 %4,9
5 bis unter 10 Jahre2581711 %4,0
10 bis unter 15 Jahre201378,4 %10,8
15 bis unter 18 Jahre3211,3 %4,0
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre000––
25 bis unter 30 Jahre000––
30 bis unter 35 Jahre1100,42 %4,0
35 bis unter 40 Jahre2020,84 %14,5
40 bis unter 45 Jahre000––
45 bis unter 50 Jahre000––
50 bis unter 55 Jahre000––
55 bis unter 60 Jahre1010,42 %6,0
60 bis unter 65 Jahre000––
65 bis unter 70 Jahre000––
70 bis unter 75 Jahre000––
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

4.906 Fälle

Vor allem Orthopädie und Frauenheilkunde und Geburtshilfe (54 % und 18 %)

  • Orthopädie54 %2.651
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe18 %897
  • Chirurgie10 %500
  • Kinderchirurgie6,4 %316
  • Unfallchirurgie5,4 %265
  • Übrige 9 Abteilungen5,6 %277
▸ Übrige einzeln
  • Pädiatrie3,2 %156
  • Geburtshilfe1,7 %82
  • Neonatologie0,45 %22
  • Kinderkardiologie0,20 %10
  • Intensivmedizin0,061 %3
  • Geriatrie0,020 %1
  • Innere Medizin0,020 %1
  • Neurologie0,020 %1
  • Sonstige Fachabteilung0,020 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu Q65.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis3

Beidseitige angeborene Hüftgelenkluxation
Primärschlüssel
Beidseitige kongenitale Hüftdislokation
Primärschlüssel
Beidseitige Luxatio coxae congenita
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Angeborene Luxation des Hüftgelenkes, beidseitig

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte