Q64.4 Fehlbildung des Urachus

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAAngeborene Anomalien der Nieren / der Harnwege / Zysten / Isolierte Proteinurie / Harnröhrenstriktur, n.n.bez. / sonstige Erkrankungen der Harnwege — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 4Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE 4 Seltene Erkrankungen mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
Inklusive:

Prolaps des Urachus

Urachusfistel

Urachuszyste

Diagnosehäufigkeit

559 Fälle · 50 % Frauen · Gipfel unter 1 Jahr · 43 % Kinderchirurgie’22

Rang 2203 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,003 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 23 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr88503816 %2,9
1 bis unter 5 Jahre4124177,3 %3,9
5 bis unter 10 Jahre2514114,5 %4,0
10 bis unter 15 Jahre3111205,5 %4,0
15 bis unter 18 Jahre2712154,8 %4,1
18 bis unter 20 Jahre2917125,2 %2,6
20 bis unter 25 Jahre70412913 %3,0
25 bis unter 30 Jahre4222207,5 %3,4
30 bis unter 35 Jahre4622248,2 %2,4
35 bis unter 40 Jahre2714134,8 %2,9
40 bis unter 45 Jahre2710174,8 %3,0
45 bis unter 50 Jahre196133,4 %2,9
50 bis unter 55 Jahre214173,8 %3,6
55 bis unter 60 Jahre224183,9 %4,5
60 bis unter 65 Jahre13672,3 %6,3
65 bis unter 70 Jahre7521,3 %5,7
70 bis unter 75 Jahre121022,1 %3,8
75 bis unter 80 Jahre7341,3 %3,6
80 bis unter 85 Jahre4310,72 %12,8
85 bis unter 90 Jahre1010,18 %21,0
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

1.434 Fälle

Vor allem Kinderchirurgie und Chirurgie (43 % und 24 %)

  • Kinderchirurgie43 %620
  • Chirurgie24 %341
  • Urologie15 %212
  • Pädiatrie14 %197
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe1,5 %22
  • Übrige 9 Abteilungen2,9 %42
▸ Übrige einzeln
  • Neonatologie1,5 %22
  • Innere Medizin0,42 %6
  • Geburtshilfe0,35 %5
  • Intensivmedizin0,14 %2
  • Kinderkardiologie0,14 %2
  • Sonstige Fachabteilung0,14 %2
  • Gastroenterologie0,070 %1
  • Geriatrie0,070 %1
  • Unfallchirurgie0,070 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu Q64.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis15

Angeborene Urachusdeformität
Primärschlüssel
Angeborene Urachusfistel
Primärschlüssel
Angeborene Urachuszyste
Primärschlüssel
Angeborener Urachusprolaps
Primärschlüssel
Offener Urachus
431341Primärschlüssel
Persistierender Urachus
Primärschlüssel
Urachusanomalie
Primärschlüssel
Urachusdivertikel
431347Primärschlüssel
Urachusfehlbildung
Primärschlüssel
Urachusfistel
Primärschlüssel
Urachuspersistenz
Primärschlüssel
Urachusprolaps
Primärschlüssel
Urachussinus
431344Primärschlüssel
Urachusüberrest
Primärschlüssel
Urachuszyste
488Primärschlüssel

Seltene Erkrankungen (Orpha)4

431341
Offener UrachusOffener Ductus Urachus
431347
UrachusdivertikelVesico-urachales Divertikel
431344
Urachussinus
488
Urachuszyste

Änderungen

2010Bestand
Fehlbildung des Urachus

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte