DRGSystemDeutschland

Q62.6Lageanomalie des Ureters

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Chronische
Chronische bzw. langandauernde Erkrankung — wird bei der PCCL-Berechnung als Dauerdiagnose berücksichtigt.
Morbi-RSA’25
Angeborene Anomalien der Nieren / der Harnwege / Zysten / Isolierte Proteinurie / Harnröhrenstriktur, n.n.bez. / sonstige Erkrankungen der Harnwege — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Inklusive:

Deviation Ureter oder Uretermündung

Ektopie Ureter oder Uretermündung

Implantation, anomal Ureter oder Uretermündung

Verlagerung Ureter oder Uretermündung

Diagnosehäufigkeit

Rang 4470 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 5 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr1111018 %8,2
1 bis unter 5 Jahre2121934 %7,4
5 bis unter 10 Jahre1611526 %7,7
10 bis unter 15 Jahre3124,8 %3,0
15 bis unter 18 Jahre2023,2 %–
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre3124,8 %–
25 bis unter 30 Jahre2023,2 %–
30 bis unter 35 Jahre1011,6 %–
35 bis unter 40 Jahre1011,6 %–
40 bis unter 45 Jahre000––
45 bis unter 50 Jahre000–8,0
50 bis unter 55 Jahre1011,6 %–
55 bis unter 60 Jahre000––
60 bis unter 65 Jahre1101,6 %–
65 bis unter 70 Jahre000––
70 bis unter 75 Jahre000––
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

3.537 Fälle

Vor allem Kinderchirurgie und Pädiatrie (48 % und 24 %)

  • Kinderchirurgie48 %1.704
  • Pädiatrie24 %862
  • Urologie13 %458
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe4,7 %167
  • Chirurgie4,6 %163
  • Übrige 7 Abteilungen5,2 %183
▸ Übrige einzeln
  • Neonatologie3,5 %125
  • Geburtshilfe1,3 %47
  • Kinderkardiologie0,14 %5
  • Innere Medizin0,085 %3
  • Intensivmedizin0,028 %1
  • Neurologie0,028 %1
  • Sonstige Fachabteilung0,028 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu Q62.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis18

Angeborene Ureterdeviation
PrimärschlüsselPrimär†:Q62.6
Anomale Implantation der Uretermündung
PrimärschlüsselPrimär†:Q62.6
Anomale Ureterimplantation
PrimärschlüsselPrimär†:Q62.6
Deviation der Uretermündung
PrimärschlüsselPrimär†:Q62.6
Ektopie der Uretermündung
PrimärschlüsselPrimär†:Q62.6
Harnleiterdislokation
PrimärschlüsselPrimär†:Q62.6
Harnleiterektopie
PrimärschlüsselPrimär†:Q62.6
Harnleiterverlagerung
PrimärschlüsselPrimär†:Q62.6
Hoher Harnleiterabgang
PrimärschlüsselPrimär†:Q62.6
Hoher Ureterabgang
PrimärschlüsselPrimär†:Q62.6
Lageanomalie des Harnleiters
PrimärschlüsselPrimär†:Q62.6
Retrokavaler Harnleiter
PrimärschlüsselPrimär†:Q62.6
Retrokavaler Ureter
PrimärschlüsselPrimär†:Q62.6
Ureterdislokation
PrimärschlüsselPrimär†:Q62.6
Ureterektopie
PrimärschlüsselPrimär†:Q62.6
Ureterlageanomalie
PrimärschlüsselPrimär†:Q62.6
▸ noch 2 Einträge
Ureterverlagerung
PrimärschlüsselPrimär†:Q62.6
Verlagerung der Uretermündung
PrimärschlüsselPrimär†:Q62.6

Änderungen

2010Bestand
Lageanomalie des Ureters

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte