Q62.1 Atresie und (angeborene) Stenose des Ureters

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
CCL:34Complication and Comorbidity Level je Partition: Als Nebendiagnose kann dieser Kode mit den Stufen 3, 4 in die PCCL-Berechnung eingehen.
Morbi-RSAAngeborene Anomalien der Nieren / der Harnwege / Zysten / Isolierte Proteinurie / Harnröhrenstriktur, n.n.bez. / sonstige Erkrankungen der Harnwege — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Inklusive:

Angeborener Verschluss: Ureter

Angeborener Verschluss: Uretermündung

Angeborener Verschluss: ureteropelviner Übergang

Undurchgängigkeit des Ureters

Diagnosehäufigkeit

942 Fälle · 69 % Männer · Gipfel unter 1 Jahr · 48 % Kinderchirurgie’23

Rang 1739 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,005 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 3 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr3592669338 %4,4
1 bis unter 5 Jahre2511826927 %4,9
5 bis unter 10 Jahre131933814 %5,6
10 bis unter 15 Jahre8458268,9 %5,6
15 bis unter 18 Jahre2212102,3 %4,8
18 bis unter 20 Jahre9450,96 %4,9
20 bis unter 25 Jahre161151,7 %4,6
25 bis unter 30 Jahre2110,21 %4,5
30 bis unter 35 Jahre8710,85 %4,6
35 bis unter 40 Jahre6240,64 %4,7
40 bis unter 45 Jahre6150,64 %11,0
45 bis unter 50 Jahre4130,42 %4,0
50 bis unter 55 Jahre6240,64 %4,7
55 bis unter 60 Jahre8260,85 %5,0
60 bis unter 65 Jahre8350,85 %6,4
65 bis unter 70 Jahre6240,64 %3,8
70 bis unter 75 Jahre5320,53 %4,0
75 bis unter 80 Jahre8260,85 %3,9
80 bis unter 85 Jahre3030,32 %1,0
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

3.537 Fälle

Vor allem Kinderchirurgie und Pädiatrie (48 % und 24 %)

  • Kinderchirurgie48 %1.704
  • Pädiatrie24 %862
  • Urologie13 %458
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe4,7 %167
  • Chirurgie4,6 %163
  • Übrige 7 Abteilungen5,2 %183
▸ Übrige einzeln
  • Neonatologie3,5 %125
  • Geburtshilfe1,3 %47
  • Kinderkardiologie0,14 %5
  • Innere Medizin0,085 %3
  • Intensivmedizin0,028 %1
  • Neurologie0,028 %1
  • Sonstige Fachabteilung0,028 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu Q62.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis20

Angeborene Stenose des Ostium ureteris
Primärschlüssel
Angeborene Stenose des ureteropelviner Überganges
Primärschlüssel
Angeborene Striktur der Uretermündung
Primärschlüssel
Angeborene Ureterstenose
Primärschlüssel
Angeborene Ureterundurchgängigkeit
Primärschlüssel
Angeborener undurchgängiger Ureter
Primärschlüssel
Angeborener Ureterverschluss
Primärschlüssel
Angeborener Verschluss der Uretermündung
Primärschlüssel
Angeborener Verschluss der ureterovesikalen Öffnung
Primärschlüssel
Angeborener Verschluss des Ostium ureteris
Primärschlüssel
Angeborener Verschluss des ureteropelvinen Überganges
Primärschlüssel
Atresia ureteris
Primärschlüssel
Atresie der Ostia ureterum
Primärschlüssel
Atresie des ureteropelvinen Überganges
Primärschlüssel
Harnleiteratresie
Primärschlüssel
Kongenitale ureteropelvine Striktur
Primärschlüssel
▸ noch 4 Einträge
Kongenitale ureterovesikale Striktur
Primärschlüssel
Kongenitale Ureterstriktur
Primärschlüssel
Ureteratresie
Primärschlüssel
Undurchgängiger Ureter
zurückgezogenPrimärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Atresie und (angeborene) Stenose des Ureters

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte