Q55.0 Fehlen und Aplasie des Hodens

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAAngeborene Anomalien der männlichen Genitalorgane — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
männlichPrimär für männliche Patienten vorgesehen (Kann-Kriterium). Bei abweichendem Geschlecht erzeugt der Grouper eine Warnung.
Orpha: 2Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE 2 Seltene Erkrankungen mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
Inklusive:

Monorchie

Diagnosehäufigkeit

127 Fälle · 100 % Männer · Gipfel 1 bis unter 5 Jahre · 39 % Urologie’22

Rang 3772 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 3 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr3232025 %1,3
1 bis unter 5 Jahre6969054 %1,4
5 bis unter 10 Jahre9907,1 %1,6
10 bis unter 15 Jahre6604,7 %1,5
15 bis unter 18 Jahre4403,1 %1,0
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre4403,1 %1,5
25 bis unter 30 Jahre000––
30 bis unter 35 Jahre000––
35 bis unter 40 Jahre000––
40 bis unter 45 Jahre000––
45 bis unter 50 Jahre000––
50 bis unter 55 Jahre1100,79 %1,0
55 bis unter 60 Jahre1100,79 %1,0
60 bis unter 65 Jahre000––
65 bis unter 70 Jahre1100,79 %2,0
70 bis unter 75 Jahre000––
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

1.255 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Urologie, hat 39 %

  • Urologie39 %485
  • Kinderchirurgie35 %437
  • Pädiatrie19 %235
  • Chirurgie4,5 %57
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe1,4 %18
  • Übrige 5 Abteilungen1,8 %23
▸ Übrige einzeln
  • Plastische Chirurgie0,96 %12
  • Geburtshilfe0,40 %5
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,24 %3
  • Neonatologie0,16 %2
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,080 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu Q55.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis10

Angeborenes Fehlen des Hodens
Primärschlüssel
Angeborenes Fehlen des Testis
Primärschlüssel
Anorchidie
Primärschlüssel
Anorchie
Primärschlüssel
Hodenagenesie
325124Primärschlüssel
Hodenaplasie
Primärschlüssel
Monorchie
Primärschlüssel
Monorchismus
Primärschlüssel
Testikuläres Regressionssyndrom
983Primärschlüssel
Testisagenesie
325124Primärschlüssel

Seltene Erkrankungen (Orpha)2

325124
Testikuläre AgenesieAnorchie, bilaterale
983
Testikuläres RegressionssyndromETRS · Embryonales testikuläres Regressionssyndrom · +4

Änderungen

2010Bestand
Fehlen und Aplasie des Hodens

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte