Q52.8 Sonstige näher bezeichnete angeborene Fehlbildungen der weiblichen Genitalorgane

ICD-10-GM 2025Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSANicht-entzündliche und andere Erkrankungen des Uterus und der Mamma / Entzündliche Erkrankungen der Vagina und der Zervix uteri / Ovarielle Dysfunktion / Menstruationsstörungen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
weiblichPrimär für weibliche Patienten vorgesehen (Kann-Kriterium). Bei abweichendem Geschlecht erzeugt der Grouper eine Warnung.
Orpha: 1Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE eine Seltene Erkrankung mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.

Diagnosehäufigkeit

51 Fälle · 100 % Frauen · Gipfel 1 bis unter 5 Jahre · 47 % Frauenheilkunde und Geburtshilfe’24

Rang 4675 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 8 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr1001020 %14,7
1 bis unter 5 Jahre1101122 %4,8
5 bis unter 10 Jahre70714 %9,0
10 bis unter 15 Jahre3035,9 %6,5
15 bis unter 18 Jahre1012,0 %5,7
18 bis unter 20 Jahre2023,9 %3,5
20 bis unter 25 Jahre000–2,0
25 bis unter 30 Jahre3035,9 %2,0
30 bis unter 35 Jahre1012,0 %1,0
35 bis unter 40 Jahre3035,9 %1,2
40 bis unter 45 Jahre5059,8 %1,0
45 bis unter 50 Jahre2023,9 %1,0
50 bis unter 55 Jahre3035,9 %–
55 bis unter 60 Jahre000––
60 bis unter 65 Jahre000––
65 bis unter 70 Jahre000––
70 bis unter 75 Jahre000––
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

312 Fälle

Vor allem Frauenheilkunde und Geburtshilfe und Kinderchirurgie (47 % und 27 %)

  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe47 %148
  • Kinderchirurgie27 %83
  • Pädiatrie12 %37
  • Plastische Chirurgie6,1 %19
  • Chirurgie2,6 %8
  • Übrige 4 Abteilungen5,4 %17
▸ Übrige einzeln
  • Urologie2,6 %8
  • Neonatologie2,2 %7
  • Geburtshilfe0,32 %1
  • Sonstige Fachabteilung0,32 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu Q52.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis23

Agenesie der weiblichen Genitalorgane
Primärschlüssel
Agenesie des Ligamentum rotundum
Primärschlüssel
Akzessorische weibliche Geschlechtsorgane
Primärschlüssel
Angeborene Hypoplasie der weiblichen Geschlechtsorgane
Primärschlüssel
Angeborene ungenügende Entwicklung der inneren weiblichen Geschlechtsorgane
Primärschlüssel
Angeborene ungenügende Entwicklung der weiblichen Geschlechtsorgane
Primärschlüssel
Angeborenes Fehlen der inneren weiblichen Geschlechtsorgane a.n.k.
Primärschlüssel
Angeborenes Fehlen der weiblichen Genitalorgane
Primärschlüssel
Angeborenes Fehlen der weiblichen Urogenitalorgane
Primärschlüssel
Anomalie des Ligamentum rotundum
Primärschlüssel
Anomalie des Ligamentum teres uteri
Primärschlüssel
Aplasie des Ligamentum teres uteri
Primärschlüssel
Atresie der weiblichen Geschlechtsorgane
Primärschlüssel
Gynatresie
Primärschlüssel
Kongenitale Lageanomalie der inneren weiblichen Geschlechtsorgane a.n.k.
Primärschlüssel
Kongenitale Lageanomalie der weiblichen Geschlechtsorgane
Primärschlüssel
▸ noch 7 Einträge
Kongenitale zervikovaginale Adhäsion
Primärschlüssel
Kongenitaler mangelhafter Verschluss der weiblichen Geschlechtsorgane a.n.k.
Primärschlüssel
Persistenz des Sinus urogenitalis bei der Frau
647794Primärschlüssel
Weibliche Mikrogenitalien
Primärschlüssel
Zyste des Urnierenganges bei der Frau
Primärschlüssel
Zyste des Wolff-Ganges bei der Frau
Primärschlüssel
Mayer-Rokitansky-Küster-Hauser-Syndrom [Kongenitale Anomalie des weiblichen Genitales]
zurückgezogenPrimärschlüssel

Seltene Erkrankungen (Orpha)1

647794
Sinus urogenitalis, isolierter persistierenderICD: Q55.8’26Isolierter PUGS

Änderungen

2010Bestand
Sonstige näher bezeichnete angeborene Fehlbildungen der weiblichen Genitalorgane

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2025 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte