Q51.- Angeborene Fehlbildungen des Uterus und der Cervix uteri

ICD-10-GM 2025Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
weiblichPrimär für weibliche Patienten vorgesehen (Kann-Kriterium). Bei abweichendem Geschlecht erzeugt der Grouper eine Warnung.

Subkodes10

Q51.0 Agenesie und Aplasie des UterusweiblichCCL:34Morbi-RSA
Q51.1 Uterus duplex mit Uterus bicollis und Vagina duplexweiblichCCL:34Morbi-RSA
Q51.2 Sonstige Formen des Uterus duplexweiblichCCL:34Morbi-RSA
Q51.3 Uterus bicornisweiblichMorbi-RSA
Q51.4 Uterus unicornisweiblichMorbi-RSA
Q51.5 Agenesie und Aplasie der Cervix uteriweiblichCCL:34Morbi-RSA
Q51.6 Embryonale Zyste der Cervix uteriweiblichMorbi-RSA
Q51.7 Angeborene Fisteln zwischen Uterus und Verdauungs- oder HarntraktweiblichCCL:34Morbi-RSA
Q51.8 Sonstige angeborene Fehlbildungen des Uterus und der Cervix uteriweiblichMorbi-RSA
Q51.9 Angeborene Fehlbildung des Uterus und der Cervix uteri, nicht näher bezeichnetweiblichMorbi-RSA

Diagnosehäufigkeit

351 Fälle · 100 % Frauen · Gipfel 30 bis unter 35 Jahre · 95 % Frauenheilkunde und Geburtshilfe’24

Zusammengezählt über alle Kodes unter Q51.-.

Rang 1049 von 1.532 auf derselben Katalogebene · 0,002 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 30 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000–2,8
1 bis unter 5 Jahre000–2,0
5 bis unter 10 Jahre1010,28 %2,0
10 bis unter 15 Jahre210216,0 %3,9
15 bis unter 18 Jahre280288,0 %4,3
18 bis unter 20 Jahre100102,8 %5,0
20 bis unter 25 Jahre4904914 %2,2
25 bis unter 30 Jahre6706719 %1,9
30 bis unter 35 Jahre7707722 %1,7
35 bis unter 40 Jahre5305315 %1,5
40 bis unter 45 Jahre300308,5 %3,4
45 bis unter 50 Jahre5051,4 %2,2
50 bis unter 55 Jahre3030,85 %2,5
55 bis unter 60 Jahre1010,28 %2,8
60 bis unter 65 Jahre4041,1 %3,0
65 bis unter 70 Jahre1010,28 %3,5
70 bis unter 75 Jahre000–1,3
75 bis unter 80 Jahre000–3,0
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre1010,28 %–
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

383 Fälle

Überwiegend Frauenheilkunde und Geburtshilfe (95 %)

  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe95 %362
  • Kinderchirurgie3,1 %12
  • Urologie0,78 %3
  • Geburtshilfe0,52 %2
  • Innere Medizin0,52 %2
  • Übrige 1 Abteilungen0,52 %2
▸ Übrige einzeln
  • Pädiatrie0,52 %2

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Angeborene Fehlbildungen des Uterus und der Cervix uteri

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2025 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte