Q51.- Angeborene Fehlbildungen des Uterus und der Cervix uteri

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
weiblichPrimär für weibliche Patienten vorgesehen (Kann-Kriterium). Bei abweichendem Geschlecht erzeugt der Grouper eine Warnung.

Subkodes10

Q51.0 Agenesie und Aplasie des UterusweiblichMorbi-RSA
Q51.1 Uterus duplex mit Uterus bicollis und Vagina duplexweiblichMorbi-RSA
Q51.2 Sonstige Formen des Uterus duplexweiblichMorbi-RSA
Q51.3 Uterus bicornisweiblichMorbi-RSA
Q51.4 Uterus unicornisweiblichMorbi-RSA
Q51.5 Agenesie und Aplasie der Cervix uteriweiblichMorbi-RSA
Q51.6 Embryonale Zyste der Cervix uteriweiblichMorbi-RSA
Q51.7 Angeborene Fisteln zwischen Uterus und Verdauungs- oder HarntraktweiblichMorbi-RSA
Q51.8 Sonstige angeborene Fehlbildungen des Uterus und der Cervix uteriweiblichMorbi-RSA
Q51.9 Angeborene Fehlbildung des Uterus und der Cervix uteri, nicht näher bezeichnetweiblichMorbi-RSA

Diagnosehäufigkeit

387 Fälle · 100 % Frauen · Gipfel 25 bis unter 30 Jahre · 95 % Frauenheilkunde und Geburtshilfe’22

Zusammengezählt über alle Kodes unter Q51.-.

Rang 1030 von 1.540 auf derselben Katalogebene · 0,002 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 30 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre1010,26 %1,0
5 bis unter 10 Jahre2020,52 %2,5
10 bis unter 15 Jahre270277,0 %5,6
15 bis unter 18 Jahre150153,9 %2,9
18 bis unter 20 Jahre8082,1 %5,1
20 bis unter 25 Jahre4304311 %2,3
25 bis unter 30 Jahre9009023 %1,8
30 bis unter 35 Jahre8108121 %1,7
35 bis unter 40 Jahre7707720 %1,5
40 bis unter 45 Jahre220225,7 %2,0
45 bis unter 50 Jahre9092,3 %2,3
50 bis unter 55 Jahre4041,0 %2,3
55 bis unter 60 Jahre3030,78 %2,0
60 bis unter 65 Jahre000––
65 bis unter 70 Jahre2020,52 %2,0
70 bis unter 75 Jahre2020,52 %2,0
75 bis unter 80 Jahre1010,26 %1,0
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

387 Fälle

Überwiegend Frauenheilkunde und Geburtshilfe (95 %)

  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe95 %366
  • Pädiatrie2,3 %9
  • Kinderchirurgie1,6 %6
  • Chirurgie0,52 %2
  • Innere Medizin0,26 %1
  • Übrige 3 Abteilungen0,78 %3
▸ Übrige einzeln
  • Intensivmedizin0,26 %1
  • Sonstige Fachabteilung0,26 %1
  • Urologie0,26 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Angeborene Fehlbildungen des Uterus und der Cervix uteri

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte