Q51.2 Sonstige Formen des Uterus duplex

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
CCL:34Complication and Comorbidity Level je Partition: Als Nebendiagnose kann dieser Kode mit den Stufen 3, 4 in die PCCL-Berechnung eingehen.
Morbi-RSAEntzündliche und andere Erkrankungen sowie angeborene Anomalien der weiblichen und männlichen Genitalorgane/ Männliche Unfruchtbarkeit / Benigne Prostatahyperplasie und andere Prostataerkrankungen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
weiblichPrimär für weibliche Patienten vorgesehen (Kann-Kriterium). Bei abweichendem Geschlecht erzeugt der Grouper eine Warnung.
Orpha: 3Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE 3 Seltene Erkrankungen mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
Inklusive:

Uterus duplex o.n.A.

Diagnosehäufigkeit

142 Fälle · 100 % Frauen · Gipfel 25 bis unter 30 Jahre · 95 % Frauenheilkunde und Geburtshilfe’23

Rang 3679 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 30 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr2021,4 %2,5
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre1010,70 %2,0
10 bis unter 15 Jahre8085,6 %4,8
15 bis unter 18 Jahre5053,5 %3,0
18 bis unter 20 Jahre3032,1 %1,0
20 bis unter 25 Jahre1601611 %1,5
25 bis unter 30 Jahre3703726 %1,7
30 bis unter 35 Jahre3303323 %1,4
35 bis unter 40 Jahre2502518 %1,3
40 bis unter 45 Jahre5053,5 %2,0
45 bis unter 50 Jahre000––
50 bis unter 55 Jahre3032,1 %2,3
55 bis unter 60 Jahre1010,70 %1,0
60 bis unter 65 Jahre1010,70 %2,0
65 bis unter 70 Jahre1010,70 %6,0
70 bis unter 75 Jahre000––
75 bis unter 80 Jahre1010,70 %3,0
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

383 Fälle

Überwiegend Frauenheilkunde und Geburtshilfe (95 %)

  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe95 %362
  • Kinderchirurgie3,1 %12
  • Urologie0,78 %3
  • Geburtshilfe0,52 %2
  • Innere Medizin0,52 %2
  • Übrige 1 Abteilungen0,52 %2
▸ Übrige einzeln
  • Pädiatrie0,52 %2

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu Q51.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis9

Akzessorischer Uterus
Primärschlüssel
Doppelter Uterus
Primärschlüssel
Komplett septierter Uterus
180126Primärschlüssel
Uterus bicollis
Primärschlüssel
Uterus didelphys
180086Primärschlüssel
Uterus duplex
Primärschlüssel
Uterus septus
180122Primärschlüssel
Uterusdoppelbildung
Primärschlüssel
Uterusseptum
Primärschlüssel

Seltene Erkrankungen (Orpha)3

180086
Uterus DidelphysUterus bicornis, bizervikaler
180122
Uterus SeptusGruppe
180126
Uterus, komplett septierter

Änderungen

2010Bestand
Sonstige Formen des Uterus duplex

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte