Q45.8 Sonstige näher bezeichnete angeborene Fehlbildungen des Verdauungssystems

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSASonstige gastrointestinale Erkrankungen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 1Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE eine Seltene Erkrankung mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
Inklusive:

Fehlen (vollständig) (teilweise) des Verdauungskanals o.n.A.

Duplikatur Verdauungsorgane o.n.A.

Malposition, angeboren Verdauungsorgane o.n.A.

Diagnosehäufigkeit

9 Fälle · 100 % Frauen · Gipfel unter 1 Jahr · 44 % Innere Medizin’22

Rang 6282 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 53 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr30333 %2,0
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre10111 %1,0
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre000––
25 bis unter 30 Jahre000––
30 bis unter 35 Jahre000––
35 bis unter 40 Jahre000––
40 bis unter 45 Jahre000––
45 bis unter 50 Jahre000––
50 bis unter 55 Jahre10111 %2,0
55 bis unter 60 Jahre20222 %19,5
60 bis unter 65 Jahre10111 %1,0
65 bis unter 70 Jahre000––
70 bis unter 75 Jahre000––
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre10111 %15,0
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

195 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Gastroenterologie (44 % und 33 %)

  • Innere Medizin44 %85
  • Gastroenterologie33 %65
  • Chirurgie8,7 %17
  • Pädiatrie7,7 %15
  • Neonatologie3,1 %6
  • Übrige 4 Abteilungen3,6 %7
▸ Übrige einzeln
  • Kinderchirurgie2,1 %4
  • Geburtshilfe0,51 %1
  • Intensivmedizin0,51 %1
  • Kardiologie0,51 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu Q45.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis20

Agenesie der Verdauungsorgane a.n.k.
Primärschlüssel
Akzessorische Verdauungsorgane a.n.k.
Primärschlüssel
Angeborene Hypoplasie der Verdauungsorgane a.n.k.
Primärschlüssel
Angeborene Malposition der Verdauungsorgane
Primärschlüssel
Angeborenes Fehlen der Verdauungsorgane
Primärschlüssel
Atresie der Verdauungsorgane a.n.k.
Primärschlüssel
Doppelte Verdauungsorgane a.n.k.
238Primärschlüssel
Duplikatur der Verdauungsorgane
238Primärschlüssel
Ectopia viscerum
Primärschlüssel
Ekstrophie der Bauchorgane
Primärschlüssel
Ektopie der Baucheingeweide
Primärschlüssel
Hydromphalus
Primärschlüssel
Hydromphalus seit Geburt
Primärschlüssel
Kongenitale Lageanomalie der Verdauungsorgane a.n.k.
Primärschlüssel
Kongenitale Lageanomalie des Gastrointestinaltraktes
Primärschlüssel
Kongenitale Zyste des Omentums
Primärschlüssel
▸ noch 4 Einträge
Teilweise Agenesie der Verdauungsorgane a.n.k.
Primärschlüssel
Teilweises Fehlen des Verdauungskanals
Primärschlüssel
Vollständige Agenesie der Verdauungsorgane a.n.k.
Primärschlüssel
Vollständiges Fehlen des Verdauungskanals
Primärschlüssel

Seltene Erkrankungen (Orpha)1

238
OBSOLET: Verdoppelung, gastrointestinaleveraltet

Änderungen

2010Bestand
Sonstige näher bezeichnete angeborene Fehlbildungen des Verdauungssystems

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte