DRGSystemDeutschland

Q43.2Sonstige angeborene Funktionsstörungen des Kolons

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Chronische
Chronische bzw. langandauernde Erkrankung — wird bei der PCCL-Berechnung als Dauerdiagnose berücksichtigt.
Morbi-RSA’25
Sonstige gastrointestinale Erkrankungen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 1
Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE eine Seltene Erkrankung mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
Inklusive:

Angeborene Dilatation des Kolons

Diagnosehäufigkeit

Rang 4509 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 1, der Frauen ab etwa 8 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr2517842 %8,2
1 bis unter 5 Jahre1310322 %6,7
5 bis unter 10 Jahre64210 %3,3
10 bis unter 15 Jahre4136,7 %8,4
15 bis unter 18 Jahre2203,3 %1,0
18 bis unter 20 Jahre000–28,0
20 bis unter 25 Jahre1011,7 %–
25 bis unter 30 Jahre000–6,5
30 bis unter 35 Jahre2113,3 %–
35 bis unter 40 Jahre2113,3 %–
40 bis unter 45 Jahre1011,7 %–
45 bis unter 50 Jahre2023,3 %–
50 bis unter 55 Jahre000–2,0
55 bis unter 60 Jahre000––
60 bis unter 65 Jahre000––
65 bis unter 70 Jahre000––
70 bis unter 75 Jahre000––
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre1011,7 %–
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre1011,7 %–
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

1.706 Fälle

Vor allem Kinderchirurgie und Chirurgie (47 % und 29 %)

  • Kinderchirurgie47 %803
  • Chirurgie29 %494
  • Pädiatrie11 %193
  • Innere Medizin5,9 %100
  • Gastroenterologie1,9 %33
  • Übrige 10 Abteilungen4,9 %83
▸ Übrige einzeln
  • Neonatologie1,8 %31
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe1,2 %20
  • Sonstige Fachabteilung0,59 %10
  • Intensivmedizin0,47 %8
  • Geriatrie0,18 %3
  • Kinderkardiologie0,18 %3
  • Urologie0,18 %3
  • Geburtshilfe0,12 %2
  • Orthopädie0,12 %2
  • Nephrologie0,059 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu Q43.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis10

Angeborene Kolondilatation
PrimärschlüsselPrimär†:Q43.2
Angeborenes Makrosigma
PrimärschlüsselPrimär†:Q43.2
Angeborenes Makrosigmoideum
PrimärschlüsselPrimär†:Q43.2
Aplastische Desmosis coli
PrimärschlüsselPrimär†:Q43.2565641
Kongenitale funktionelle Kolonkrankheit
PrimärschlüsselPrimär†:Q43.2
Kongenitale funktionelle Kolonstörung
PrimärschlüsselPrimär†:Q43.2
Kongenitale Kolondilatation
PrimärschlüsselPrimär†:Q43.2
Kongenitale Kolonhypertrophie
PrimärschlüsselPrimär†:Q43.2
Kongenitales Megasigma
PrimärschlüsselPrimär†:Q43.2
Kongenitales Megasigmoideum
PrimärschlüsselPrimär†:Q43.2

Seltene Erkrankungen (Orpha)1

565641
Desmosis coli, primäreDesmosis coli, aplastische

Änderungen

2010Bestand
Sonstige angeborene Funktionsstörungen des Kolons

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte