Q41.0 Angeborene(s) Fehlen, Atresie und Stenose des Duodenums

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAAngeborene(s) Fehlen, Atresie oder Stenose im Magen-Darm-Trakt (> 5 Jahre) / Angiodysplasie mit Blutung / Fremdkörper im Darm und sonstigen Lokalisationen im Verdauungstrakt / Insuffizienzen von Anastomosen und Nähten nach Operationen am sonstigen Verdauungstrakt / Verbrennung od er Verätzung sonstiger Teile des Verdauungstraktes oder sonstiger und n.n.bez. innerer Organe — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 1Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE eine Seltene Erkrankung mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.

Diagnosehäufigkeit

99 Fälle · 59 % Männer · Gipfel unter 1 Jahr · 40 % Kinderchirurgie’22

Rang 4037 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 1 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr91553692 %20,6
1 bis unter 5 Jahre2022,0 %11,0
5 bis unter 10 Jahre1101,0 %3,0
10 bis unter 15 Jahre2112,0 %10,5
15 bis unter 18 Jahre1011,0 %16,0
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre1011,0 %80,0
25 bis unter 30 Jahre000––
30 bis unter 35 Jahre000––
35 bis unter 40 Jahre000––
40 bis unter 45 Jahre000––
45 bis unter 50 Jahre000––
50 bis unter 55 Jahre1101,0 %1,0
55 bis unter 60 Jahre000––
60 bis unter 65 Jahre000––
65 bis unter 70 Jahre000––
70 bis unter 75 Jahre000––
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

187 Fälle

Vor allem Kinderchirurgie und Pädiatrie (40 % und 30 %)

  • Kinderchirurgie40 %75
  • Pädiatrie30 %56
  • Neonatologie17 %31
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe3,7 %7
  • Chirurgie3,2 %6
  • Übrige 4 Abteilungen6,4 %12
▸ Übrige einzeln
  • Intensivmedizin3,2 %6
  • Kinderkardiologie1,6 %3
  • Gastroenterologie1,1 %2
  • Geburtshilfe0,53 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu Q41.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis7

Angeborenes Fehlen des Duodenums
Primärschlüssel
Atresia duodeni
Primärschlüssel
Duodenalagenesie
Primärschlüssel
Duodenalatresie
1203Primärschlüssel
Kongenitale Duodenalstenose
Primärschlüssel
Kongenitale Duodenalstriktur
Primärschlüssel
Zwölffingerdarmatresie
Primärschlüssel

Seltene Erkrankungen (Orpha)1

1203
Duodenalatresie

Änderungen

2010Bestand
Angeborene(s) Fehlen, Atresie und Stenose des Duodenums

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte