Q39.8 Sonstige angeborene Fehlbildungen des Ösophagus

ICD-10-GM 2026Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAIntestinale Infektionen, Lebensmittelvergiftungen, Intestinale Malabsorption, Ösophagusstenose, andere angeborene gastrointestinale Anomalien (> 5 Jahre), Divertikelkrankheit mit Blutung — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 2Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE 2 Seltene Erkrankungen mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
Inklusive:

Angeborene Verlagerung Ösophagus

Duplikatur Ösophagus

Fehlen Ösophagus

Diagnosehäufigkeit

16 Fälle · 56 % Männer · Gipfel 5 bis unter 10 Jahre · 54 % Kinderchirurgie’24

Rang 5720 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 53, der Frauen ab etwa 9 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr20213 %1,8
1 bis unter 5 Jahre000–2,5
5 bis unter 10 Jahre31219 %1,0
10 bis unter 15 Jahre1106,3 %–
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre000––
25 bis unter 30 Jahre000–3,0
30 bis unter 35 Jahre22013 %–
35 bis unter 40 Jahre000––
40 bis unter 45 Jahre000–7,0
45 bis unter 50 Jahre1016,3 %1,0
50 bis unter 55 Jahre1106,3 %1,0
55 bis unter 60 Jahre32119 %2,5
60 bis unter 65 Jahre1106,3 %2,5
65 bis unter 70 Jahre1016,3 %1,0
70 bis unter 75 Jahre000––
75 bis unter 80 Jahre1106,3 %–
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

693 Fälle

Vor allem Kinderchirurgie und Pädiatrie (54 % und 28 %)

  • Kinderchirurgie54 %377
  • Pädiatrie28 %196
  • Neonatologie6,3 %44
  • Intensivmedizin3,6 %25
  • Chirurgie2,6 %18
  • Übrige 8 Abteilungen4,8 %33
▸ Übrige einzeln
  • Innere Medizin1,6 %11
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,87 %6
  • Gastroenterologie0,72 %5
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,58 %4
  • Kinderkardiologie0,58 %4
  • Geburtshilfe0,14 %1
  • Neurologie0,14 %1
  • Pneumologie0,14 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu Q39.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis16

Akzessorische Speiseröhre
Primärschlüssel
Akzessorischer Ösophagus
Primärschlüssel
Angeborene Ösophagushypoplasie
Primärschlüssel
Angeborene Ösophagusverlagerung
Primärschlüssel
Angeborene Verlagerung der Ösophagusschleimhaut in die Kardia
Primärschlüssel
Angeborenes Fehlen der Speiseröhre
Primärschlüssel
Angeborenes Fehlen des Ösophagus
Primärschlüssel
Doppelter Ösophagus
Primärschlüssel
Duplikationszyste des Ösophagus
100047Primärschlüssel
Duplikatur des Ösophagus
Primärschlüssel
Fusion von Trachea und Ösophagus
Primärschlüssel
Kongenitale Ösophagusverlagerung
Primärschlüssel
Kongenitale Ösophaguszyste
Primärschlüssel
Kongenitale Verkürzung des Ösophagus
Primärschlüssel
Ösophagusagenesie
Primärschlüssel
Tubuläre Duplikation des Ösophagus
100048Primärschlüssel

Seltene Erkrankungen (Orpha)2

100047
Isolierte Duplikationszyste des Ösophagus
100048
Isolierte tubuläre Ösophagus-Duplikation

Änderungen

2010Bestand
Sonstige angeborene Fehlbildungen des Ösophagus

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte