Q39.8 Sonstige angeborene Fehlbildungen des Ösophagus

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAUlkuskrankheit mit Perforation und/ oder Blutung / Ösophagusatresie / -stenose, andere angeborene gastrointestinale Anomalien (> 5 Jahre) — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Inklusive:

Angeborene Verlagerung Ösophagus

Duplikatur Ösophagus

Fehlen Ösophagus

Diagnosehäufigkeit

19 Fälle · 53 % Männer · Gipfel unter 1 Jahr · 57 % Kinderchirurgie’22

Rang 5697 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 1, der Frauen ab etwa 27 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr65132 %6,7
1 bis unter 5 Jahre54126 %6,6
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre1015,3 %4,0
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre000––
25 bis unter 30 Jahre40421 %4,8
30 bis unter 35 Jahre000––
35 bis unter 40 Jahre000––
40 bis unter 45 Jahre1015,3 %1,0
45 bis unter 50 Jahre000––
50 bis unter 55 Jahre1015,3 %9,0
55 bis unter 60 Jahre000––
60 bis unter 65 Jahre000––
65 bis unter 70 Jahre1105,3 %1,0
70 bis unter 75 Jahre000––
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

690 Fälle

Vor allem Kinderchirurgie und Pädiatrie (57 % und 23 %)

  • Kinderchirurgie57 %396
  • Pädiatrie23 %161
  • Neonatologie7,0 %48
  • Intensivmedizin3,2 %22
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe2,3 %16
  • Übrige 8 Abteilungen6,8 %47
▸ Übrige einzeln
  • Chirurgie1,7 %12
  • Innere Medizin1,4 %10
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde1,3 %9
  • Gastroenterologie0,72 %5
  • Geburtshilfe0,72 %5
  • Kinderkardiologie0,43 %3
  • Thoraxchirurgie0,29 %2
  • Geriatrie0,14 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu Q39.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis14

Akzessorische Speiseröhre
Primärschlüssel
Akzessorischer Ösophagus
Primärschlüssel
Angeborene Ösophagushypoplasie
Primärschlüssel
Angeborene Ösophagusverlagerung
Primärschlüssel
Angeborene Verlagerung der Ösophagusschleimhaut in die Kardia
Primärschlüssel
Angeborenes Fehlen der Speiseröhre
Primärschlüssel
Angeborenes Fehlen des Ösophagus
Primärschlüssel
Doppelter Ösophagus
Primärschlüssel
Duplikatur des Ösophagus
Primärschlüssel
Fusion von Trachea und Ösophagus
Primärschlüssel
Kongenitale Ösophagusverlagerung
Primärschlüssel
Kongenitale Ösophaguszyste
Primärschlüssel
Kongenitale Verkürzung des Ösophagus
Primärschlüssel
Ösophagusagenesie
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Sonstige angeborene Fehlbildungen des Ösophagus

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte