Q38.0 Angeborene Fehlbildungen der Lippen, anderenorts nicht klassifiziert

ICD-10-GM 2027Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSA’26Angeborene Anomalien des Hals-Nasen-Ohren-Trakts — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 4Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE 4 Seltene Erkrankungen mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
Inklusive:

Angeboren: Fehlbildung der Lippe o.n.A.

Angeboren: Fistel der Lippe

van-der-Woude-Syndrom

Exklusive:

Lippenspalte Q36.-

Lippenspalte mit Gaumenspalte Q37.-

Makrocheilie Q18.6

Mikrocheilie Q18.7

Diagnosehäufigkeit

31 Fälle · 55 % Männer · Gipfel unter 1 Jahr · 71 % Frauenheilkunde und Geburtshilfe’24

Rang 5134 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 5 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr95429 %1,5
1 bis unter 5 Jahre63319 %1,2
5 bis unter 10 Jahre83526 %1,3
10 bis unter 15 Jahre000–1,5
15 bis unter 18 Jahre1103,2 %–
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre3309,7 %1,0
25 bis unter 30 Jahre1103,2 %–
30 bis unter 35 Jahre1103,2 %–
35 bis unter 40 Jahre1013,2 %–
40 bis unter 45 Jahre000––
45 bis unter 50 Jahre000––
50 bis unter 55 Jahre000––
55 bis unter 60 Jahre1013,2 %–
60 bis unter 65 Jahre000––
65 bis unter 70 Jahre000––
70 bis unter 75 Jahre000––
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

1.331 Fälle

Überwiegend Frauenheilkunde und Geburtshilfe (71 %)

  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe71 %950
  • Geburtshilfe9,6 %128
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie6,5 %86
  • Pädiatrie4,8 %64
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde4,1 %55
  • Übrige 4 Abteilungen3,6 %48
▸ Übrige einzeln
  • Kinderchirurgie2,4 %32
  • Neonatologie0,98 %13
  • Chirurgie0,15 %2
  • Unfallchirurgie0,075 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu Q38.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis12

Angeborene Lippendeformität a.n.k.
Primärschlüssel
Angeborene Lippenfehlbildung
Primärschlüssel
Angeborene Lippenfistel
Primärschlüssel
Angeborenes Lippenektropion
Primärschlüssel
Angeborenes Lippenektropium
Primärschlüssel
Angeborenes medianes Knötchen der Oberlippe
2699Primärschlüssel
Kommissurale Lippenfistel
141061Primärschlüssel
Kongenitale Lippenfistel
Primärschlüssel
Lippenagenesie
Primärschlüssel
Lippenanomalie
Primärschlüssel
Unterlippenfistel
141064Primärschlüssel
Van-der-Woude-Syndrom
888Primärschlüssel

Seltene Erkrankungen (Orpha)4

141061
Lippenfistel, kommissurale
2699
Medianes Knötchen der Oberlippehistorisch
141064
Unterlippenfistel, isolierteIsolierte Unterlippengrübchen · Nicht-syndromale familiäre angeborene Unterlippengrübchen
888
Van-der-Woude-SyndromLip-Pit-Syndrom · Lippenspalte und/oder Gaumenspalte mit Schleimzysten der Unterlippe · +2

Änderungen

2010Bestand
Angeborene Fehlbildungen der Lippen, anderenorts nicht klassifiziert

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2027 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte