DRGSystemDeutschland

Q36.9Lippenspalte, einseitig

ICD-10-GM 2027Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSA’25Angeborene Zystenlunge, Laryngomalazie, Tracheomalazie, sonstige angeborene Fehlbildungen d. oberen Verdauungstraktes oder des Darmes, Sonstige Lippen-/Gaumenspalten (< 6 Jahre) — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 2Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE 2 Seltene Erkrankungen mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
Text:

LAHS-Kodes:

L - - - - - -

- - - - - - L

Inklusive:

Lippenspalte o.n.A.

Diagnosehäufigkeit

271 Fälle · 63 % Männer · Gipfel unter 1 Jahr · 40 % Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie’24

Rang 2944 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,002 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 1 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr2211408182 %3,7
1 bis unter 5 Jahre201287,4 %3,7
5 bis unter 10 Jahre8443,0 %2,4
10 bis unter 15 Jahre6422,2 %3,0
15 bis unter 18 Jahre7432,6 %1,8
18 bis unter 20 Jahre2200,74 %2,3
20 bis unter 25 Jahre4131,5 %1,3
25 bis unter 30 Jahre1100,37 %4,0
30 bis unter 35 Jahre000––
35 bis unter 40 Jahre000––
40 bis unter 45 Jahre000––
45 bis unter 50 Jahre000––
50 bis unter 55 Jahre000–4,0
55 bis unter 60 Jahre1100,37 %3,0
60 bis unter 65 Jahre000–8,0
65 bis unter 70 Jahre000–1,0
70 bis unter 75 Jahre000––
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre1100,37 %–
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

330 Fälle

Vor allem Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie und Pädiatrie (40 % und 27 %)

  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie40 %132
  • Pädiatrie27 %88
  • Kinderchirurgie15 %50
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe8,8 %29
  • Neonatologie5,8 %19
  • Übrige 4 Abteilungen3,6 %12
▸ Übrige einzeln
  • Chirurgie0,91 %3
  • Geburtshilfe0,91 %3
  • Kinderkardiologie0,91 %3
  • Plastische Chirurgie0,91 %3

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu Q36.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis12

Angeborene Lippenfissur
PrimärschlüsselPrimär†:Q36.9199302
Cheiloschisis
PrimärschlüsselPrimär†:Q36.9199302
Einseitige Lippenspalte
PrimärschlüsselPrimär†:Q36.9199302
Isolierte Lippenspalte
PrimärschlüsselPrimär†:Q36.9199302
Lippenspalte
PrimärschlüsselPrimär†:Q36.9199302
Lippenspalte-Retinopathie-Syndrom
Zwei PrimärschlüsselPrimär†:Q36.9Primär²†:H35.51995
Lippenspaltfehlbildung
PrimärschlüsselPrimär†:Q36.9199302
Mangelhafter Lippenverschluss
PrimärschlüsselPrimär†:Q36.9199302
Oberlippenspalte
PrimärschlüsselPrimär†:Q36.9199302
Syndrom der Lippenspalte mit Stäbchen-Zapfen-Dystrophie
Zwei PrimärschlüsselPrimär†:Q36.9Primär²†:H35.51995
Unterlippenspalte
PrimärschlüsselPrimär†:Q36.9199302
Hasenscharte
zurückgezogenPrimärschlüsselPrimär†:Q36.9

Seltene Erkrankungen (Orpha)2

199302
Lippenspalte, isolierteICD:Q36.0Q36.1’26
1995
OBSOLET: Lippenspalte-Retinopathie-Syndromveraltet

Änderungen

2010Bestand
Lippenspalte, einseitig

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2027 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte