Q28.01 Angeborene arteriovenöse Fistel der präzerebralen Gefäße

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAAkute zerebrale Ischämie oder akuter n.n.bez. Schlag-anfall / Fehlbildungen zerebraler und präzerebraler Gefäße (< 18 Jahre) — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage1 SEG-4-Empfehlung · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs1

gilt über Q28.-FoKA: Konsens

Nachuntersuchung nach Coiling eines angeborenen Aneurysmas der intrakraniellen A. carotis interna vor dem Ophthalmicaabgang. Angiografie mit Nachweis einer minimalen Reperfusion am Aneurysmahals. Was ist die Hauptdiagnose, Z09.

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

17 Fälle · 53 % Frauen · Gipfel 25 bis unter 30 Jahre · 38 % Neurochirurgie’22

Die Statistik weist Q28.01 nicht einzeln aus — die Zahlen gehören zu Q28.0 mit allen Subkodes.

Rang 5780 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 35, der Frauen ab etwa 29 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre1015,9 %3,0
15 bis unter 18 Jahre1015,9 %3,0
18 bis unter 20 Jahre21112 %1,0
20 bis unter 25 Jahre000––
25 bis unter 30 Jahre31218 %15,3
30 bis unter 35 Jahre22012 %15,5
35 bis unter 40 Jahre33018 %6,7
40 bis unter 45 Jahre000––
45 bis unter 50 Jahre1015,9 %1,0
50 bis unter 55 Jahre1015,9 %9,0
55 bis unter 60 Jahre000––
60 bis unter 65 Jahre1105,9 %4,0
65 bis unter 70 Jahre000––
70 bis unter 75 Jahre000––
75 bis unter 80 Jahre1015,9 %14,0
80 bis unter 85 Jahre1015,9 %21,0
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

1.909 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Neurochirurgie, hat 38 %

  • Neurochirurgie38 %734
  • Pädiatrie14 %258
  • Sonstige Fachabteilung11 %215
  • Neurologie9,8 %188
  • Gefäßchirurgie3,7 %70
  • Übrige 24 Abteilungen23 %444
▸ Übrige einzeln
  • Strahlenheilkunde3,6 %69
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde3,5 %67
  • Kinderchirurgie2,5 %48
  • Kinderkardiologie2,3 %44
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie1,9 %37
  • Innere Medizin1,8 %35
  • Orthopädie1,7 %32
  • Chirurgie1,5 %29
  • Intensivmedizin0,73 %14
  • Plastische Chirurgie0,73 %14
  • Kardiologie0,52 %10
  • Unfallchirurgie0,52 %10
  • Neonatologie0,42 %8
  • Dermatologie0,31 %6
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,26 %5
  • Herzchirurgie0,26 %5
  • Geburtshilfe0,10 %2
  • Nephrologie0,10 %2
  • Thoraxchirurgie0,10 %2
  • Endokrinologie0,052 %1
  • Gastroenterologie0,052 %1
  • Geriatrie0,052 %1
  • Pneumologie0,052 %1
  • Urologie0,052 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu Q28.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis1

Angeborene arteriovenöse Fistel präzerebraler Gefäße
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Angeborene arteriovenöse Fistel der präzerebralen Gefäße

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte