Q27.9 Angeborene Fehlbildung des peripheren Gefäßsystems, nicht näher bezeichnet

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAFehlbildungen peripherer und sonstiger Gefäße (5 < Jahre < 18) — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Inklusive:

Anomalie einer Arterie oder Vene o.n.A.

Diagnosehäufigkeit

126 Fälle · 59 % Frauen · Gipfel 30 bis unter 35 Jahre · 20 % Pädiatrie’22

Rang 3784 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 20, der Frauen ab etwa 30 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr5234,0 %4,6
1 bis unter 5 Jahre7435,6 %1,6
5 bis unter 10 Jahre146811 %2,0
10 bis unter 15 Jahre158712 %3,0
15 bis unter 18 Jahre8446,3 %2,1
18 bis unter 20 Jahre6244,8 %2,7
20 bis unter 25 Jahre11658,7 %1,8
25 bis unter 30 Jahre6424,8 %2,0
30 bis unter 35 Jahre1641213 %2,4
35 bis unter 40 Jahre9457,1 %2,0
40 bis unter 45 Jahre2111,6 %3,0
45 bis unter 50 Jahre1010,79 %2,0
50 bis unter 55 Jahre4223,2 %3,5
55 bis unter 60 Jahre3122,4 %1,7
60 bis unter 65 Jahre122109,5 %5,9
65 bis unter 70 Jahre3032,4 %1,7
70 bis unter 75 Jahre2111,6 %1,5
75 bis unter 80 Jahre1010,79 %1,0
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre1100,79 %1,0
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

1.811 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Pädiatrie, hat 20 %

  • Pädiatrie20 %367
  • Chirurgie13 %237
  • Kinderchirurgie10 %187
  • Gefäßchirurgie9,9 %179
  • Sonstige Fachabteilung9,5 %172
  • Übrige 25 Abteilungen37 %669
▸ Übrige einzeln
  • Innere Medizin6,6 %120
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde5,5 %100
  • Kinderkardiologie3,9 %70
  • Neurochirurgie3,4 %61
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie3,1 %56
  • Strahlenheilkunde2,7 %49
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe2,2 %40
  • Plastische Chirurgie1,9 %34
  • Unfallchirurgie1,5 %28
  • Neurologie1,4 %26
  • Orthopädie1,2 %22
  • Herzchirurgie0,61 %11
  • Dermatologie0,50 %9
  • Neonatologie0,50 %9
  • Geburtshilfe0,39 %7
  • Intensivmedizin0,33 %6
  • Augenheilkunde0,28 %5
  • Gastroenterologie0,17 %3
  • Thoraxchirurgie0,17 %3
  • Urologie0,17 %3
  • Kardiologie0,11 %2
  • Pneumologie0,11 %2
  • Geriatrie0,055 %1
  • Nephrologie0,055 %1
  • Nuklearmedizin0,055 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu Q27.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis12

Akzessorisches Blutgefäß a.n.k.
Primärschlüssel
Angeborene Arterienanomalie
Primärschlüssel
Angeborene Deformität einer Vene
Primärschlüssel
Angeborene Deformität peripherer Arterien a.n.k.
Primärschlüssel
Angeborene Gefäßanomalie a.n.k.
Primärschlüssel
Angeborene vaskuläre Deformität a.n.k.
Primärschlüssel
Angeborene Venenanomalie
Primärschlüssel
Anomalie der Kapillaren
Primärschlüssel
Anomalie des peripheren Gefäßsystems
Primärschlüssel
Anomalie peripherer Arterien
Primärschlüssel
Anomalie peripherer Venen
Primärschlüssel
Kongenitaler vaskulärer Defekt
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Angeborene Fehlbildung des peripheren Gefäßsystems, nicht näher bezeichnet

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte