Angeborene Aorteninsuffizienz
Bikuspidale Aortenklappe
78-jährige Patientin kommt geplant zur Operation einer Aortenklappenstenose. Intraoperativ findet sich eine bikuspidale Aorten-klappe mit Stenose. Wie ist die Aortenklappenstenose in diesem Fall zu kodieren?
1. Bei einer angeborenen bikuspidalen Aortenklappe, die eine funktionelle Störung verursacht, ist der ICD-10-GM-Kode Q23.1 einschlägig, unabhängig davon, welcher Art die Störung ist und wann sie auftritt. 2. Entscheidungen des Schlichtungsausschusses auf Bundesebene zur Klärung strittiger Kodier- und Abrechnungsfragen gelten nicht für Krankenhausrechnungen, bei denen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Entscheidung die Prüfung durch den Medizinischen Dienst bereits abgeschlossen war, auch wenn die Krankenhausrechnungen danach streitig blieben und Gegenstand eines anhängigen Rechtsstreits si …
Wird geladen …
Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.
684 Fälle · 79 % Männer · Gipfel 55 bis unter 60 Jahre · 44 % Kinderkardiologie’23
Rang 2043 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,004 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 50 Jahren
| Altersgruppe | Fälle | Männer | Frauen | Anteil | ⌀ Tage |
|---|---|---|---|---|---|
| unter 1 Jahr | 16 | 11 | 5 | 2,3 % | 5,7 |
| 1 bis unter 5 Jahre | 6 | 1 | 5 | 0,88 % | 5,8 |
| 5 bis unter 10 Jahre | 21 | 17 | 4 | 3,1 % | 4,7 |
| 10 bis unter 15 Jahre | 23 | 20 | 3 | 3,4 % | 8,9 |
| 15 bis unter 18 Jahre | 15 | 10 | 5 | 2,2 % | 7,5 |
| 18 bis unter 20 Jahre | 13 | 10 | 3 | 1,9 % | 11,5 |
| 20 bis unter 25 Jahre | 34 | 30 | 4 | 5,0 % | 8,5 |
| 25 bis unter 30 Jahre | 42 | 35 | 7 | 6,1 % | 10,6 |
| 30 bis unter 35 Jahre | 37 | 33 | 4 | 5,4 % | 8,1 |
| 35 bis unter 40 Jahre | 49 | 37 | 12 | 7,2 % | 10,2 |
| 40 bis unter 45 Jahre | 31 | 23 | 8 | 4,5 % | 9,5 |
| 45 bis unter 50 Jahre | 53 | 43 | 10 | 7,7 % | 9,1 |
| 50 bis unter 55 Jahre | 59 | 55 | 4 | 8,6 % | 10,6 |
| 55 bis unter 60 Jahre | 87 | 72 | 15 | 13 % | 8,7 |
| 60 bis unter 65 Jahre | 71 | 57 | 14 | 10 % | 9,4 |
| 65 bis unter 70 Jahre | 42 | 31 | 11 | 6,1 % | 9,0 |
| 70 bis unter 75 Jahre | 43 | 28 | 15 | 6,3 % | 8,9 |
| 75 bis unter 80 Jahre | 29 | 14 | 15 | 4,2 % | 10,3 |
| 80 bis unter 85 Jahre | 9 | 6 | 3 | 1,3 % | 7,4 |
| 85 bis unter 90 Jahre | 2 | 2 | 0 | 0,29 % | 5,5 |
| 90 bis unter 95 Jahre | 2 | 2 | 0 | 0,29 % | 3,5 |
| ab 95 Jahren | 0 | 0 | 0 | – | – |
Vor allem Kinderkardiologie und Herzchirurgie (44 % und 29 %)
Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu Q23.
Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte
Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.
Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte