Q21.8- Sonstige angeborene Fehlbildungen der Herzsepten

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stelligIn der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSASonstige Herzfehler — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.

Subkodes2

Q21.80 Fallot-PentalogieMorbi-RSA
Q21.88 Sonstige angeborene Fehlbildungen der HerzseptenMorbi-RSA

Diagnosehäufigkeit

53 Fälle · 53 % Männer · Gipfel unter 1 Jahr · 35 % Kardiologie’22

Rang 4695 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 1 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr33191462 %11,9
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre2023,8 %2,0
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre1101,9 %2,0
20 bis unter 25 Jahre1011,9 %27,0
25 bis unter 30 Jahre1011,9 %1,0
30 bis unter 35 Jahre1101,9 %2,0
35 bis unter 40 Jahre000––
40 bis unter 45 Jahre1101,9 %1,0
45 bis unter 50 Jahre3035,7 %4,7
50 bis unter 55 Jahre2203,8 %1,5
55 bis unter 60 Jahre1101,9 %1,0
60 bis unter 65 Jahre2203,8 %4,0
65 bis unter 70 Jahre1011,9 %2,0
70 bis unter 75 Jahre2023,8 %2,5
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre1011,9 %2,0
85 bis unter 90 Jahre1101,9 %4,0
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

11.975 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Kardiologie, hat 35 %

  • Kardiologie35 %4.195
  • Innere Medizin26 %3.110
  • Kinderkardiologie22 %2.594
  • Pädiatrie6,8 %817
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe3,6 %429
  • Übrige 17 Abteilungen6,9 %830
▸ Übrige einzeln
  • Herzchirurgie3,2 %382
  • Neonatologie1,7 %209
  • Intensivmedizin1,0 %120
  • Geburtshilfe0,55 %66
  • Neurologie0,15 %18
  • Pneumologie0,075 %9
  • Thoraxchirurgie0,067 %8
  • Gefäßchirurgie0,033 %4
  • Sonstige Fachabteilung0,025 %3
  • Chirurgie0,017 %2
  • Kinderchirurgie0,017 %2
  • Nephrologie0,017 %2
  • Gastroenterologie0,008 %1
  • Geriatrie0,008 %1
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,008 %1
  • Orthopädie0,008 %1
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,008 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu Q21.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Sonstige angeborene Fehlbildungen der Herzsepten

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte