Q17.2 Mikrotie

ICD-10-GM 2027Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSA’26Angeborene Anomalien des Hals-Nasen-Ohren-Trakts — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 2Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE 2 Seltene Erkrankungen mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.

Diagnosehäufigkeit

94 Fälle · 51 % Frauen · Gipfel 10 bis unter 15 Jahre · 57 % Hals-Nasen-Ohrenheilkunde’24

Rang 4047 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 16 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr5235,3 %4,6
1 bis unter 5 Jahre000–2,3
5 bis unter 10 Jahre6426,4 %3,1
10 bis unter 15 Jahre32171534 %5,5
15 bis unter 18 Jahre103711 %5,0
18 bis unter 20 Jahre7437,4 %7,0
20 bis unter 25 Jahre4224,3 %3,9
25 bis unter 30 Jahre157816 %3,3
30 bis unter 35 Jahre3213,2 %6,0
35 bis unter 40 Jahre1101,1 %5,0
40 bis unter 45 Jahre3213,2 %2,0
45 bis unter 50 Jahre1011,1 %6,0
50 bis unter 55 Jahre4044,3 %3,0
55 bis unter 60 Jahre1011,1 %–
60 bis unter 65 Jahre2202,1 %–
65 bis unter 70 Jahre000––
70 bis unter 75 Jahre000––
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

743 Fälle

Vor allem Hals-Nasen-Ohrenheilkunde und Plastische Chirurgie (57 % und 10 %)

  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde57 %424
  • Plastische Chirurgie10 %78
  • Kinderchirurgie9,2 %68
  • Pädiatrie9,0 %67
  • Chirurgie5,1 %38
  • Übrige 8 Abteilungen9,2 %68
▸ Übrige einzeln
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe3,8 %28
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie1,7 %13
  • Geburtshilfe1,2 %9
  • Neonatologie0,81 %6
  • Unfallchirurgie0,81 %6
  • Orthopädie0,40 %3
  • Kinderkardiologie0,27 %2
  • Sonstige Fachabteilung0,13 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu Q17.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis7

Kongenitale Mikrotie
83463Primärschlüssel
Kryptomikrotie-Brachydaktylie-Syndrom
1547Zwei Primärschlüssel
Mikrotie
83463Primärschlüssel
Mikrotie des äußeren Ohres
83463Primärschlüssel
Ohrhypoplasie
83463Primärschlüssel
Ohrmuschelhypoplasie
83463Primärschlüssel
Mikrotie mit Augenkolobom und Verschluss des Ductus nasolacrimalis
139450Zwei Primärschlüssel

Seltene Erkrankungen (Orpha)2

83463
Mikrotie
1547
Syndrom der Kryptomikrotie mit Brachydaktylie und exzessiven Bogenmuster der FingerspitzenKryptomikrotie-Brachydaktylie-Syndrom · Tonoki-Ohura-Niikawa-Syndrom

Änderungen

2010Bestand
Mikrotie

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2027 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte