Q14.2 Angeborene Fehlbildung der Papille

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSARetinopathien / Uveitis, Netzhautgefäßverschluss — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 4Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE 4 Seltene Erkrankungen mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
Inklusive:

Kolobom der Papille

Diagnosehäufigkeit

58 Fälle · 57 % Frauen · Gipfel 10 bis unter 15 Jahre · 82 % Augenheilkunde’23

Rang 4653 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 26, der Frauen ab etwa 48 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr2203,4 %1,0
1 bis unter 5 Jahre2113,4 %4,0
5 bis unter 10 Jahre3215,2 %1,3
10 bis unter 15 Jahre5328,6 %1,8
15 bis unter 18 Jahre1011,7 %1,0
18 bis unter 20 Jahre3215,2 %1,3
20 bis unter 25 Jahre4226,9 %1,8
25 bis unter 30 Jahre4226,9 %1,5
30 bis unter 35 Jahre2203,4 %2,0
35 bis unter 40 Jahre3125,2 %2,0
40 bis unter 45 Jahre4046,9 %1,5
45 bis unter 50 Jahre2113,4 %1,5
50 bis unter 55 Jahre4226,9 %1,3
55 bis unter 60 Jahre4046,9 %2,0
60 bis unter 65 Jahre1011,7 %1,0
65 bis unter 70 Jahre3035,2 %1,3
70 bis unter 75 Jahre5238,6 %1,0
75 bis unter 80 Jahre2113,4 %1,5
80 bis unter 85 Jahre3215,2 %1,3
85 bis unter 90 Jahre1011,7 %2,0
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

110 Fälle

Überwiegend Augenheilkunde (82 %)

  • Augenheilkunde82 %90
  • Pädiatrie17 %19
  • Neonatologie0,91 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu Q14.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis19

Angeborene Anomalie der Sehnervenpapille
Primärschlüssel
Angeborene Deformität eines Gefäßes der Sehnervenpapille
Primärschlüssel
Angeborene Pseudoneuritis optica
Primärschlüssel
Angeborenes Pseudopapillenödem
Primärschlüssel
Grubenpapille
519404Primärschlüssel
Inversion der Sehnervenpapille
Primärschlüssel
Isolierte Megalopapille
519402Primärschlüssel
Kaverne der Sehnervenpapille
Primärschlüssel
Kolobom der Papilla nervi optici
98947Primärschlüssel
Kongenitale Drusenpapille
Primärschlüssel
Kongenitale Grubenpapille
519404Primärschlüssel
Kongenitale Papillenfehlbildung
Primärschlüssel
Kongenitale Pigmentierung der Sehnervenpapille
Primärschlüssel
Mangelhafter Verschluss der Sehnerveintrittstelle
Primärschlüssel
Mikropapille
Primärschlüssel
Morning-Glory-Syndrom
35737Primärschlüssel
▸ noch 3 Einträge
Papillenhypoplasie
Primärschlüssel
Papillenkolobom
98947Primärschlüssel
Tilted disc [Schräger Sehnerveneintritt]
Primärschlüssel

Seltene Erkrankungen (Orpha)4

519404
Grubenpapille
519402
Megalopapille, isolierte
35737
Morning-Glory-PapilleEktatisches Kolobom · Morning glory-Anomalie · +1
98947
PapillenkolobomKolobom der Papilla nervi optici

Änderungen

2010Bestand
Angeborene Fehlbildung der Papille

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte