Q03.9 Angeborener Hydrozephalus, nicht näher bezeichnet

ICD-10-GM 2027Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
CCL:123’26Complication and Comorbidity Level je Partition: Als Nebendiagnose kann dieser Kode mit den Stufen 1, 2, 3 in die PCCL-Berechnung eingehen.
Morbi-RSA’26Cauda-Syndrom / Angeborene Fehlbildungen des Nervensystems / Spinozerebelläre Erkrankungen / Infektionen der Wirbelsäule — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 1Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE eine Seltene Erkrankung mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.

Diagnosehäufigkeit

47 Fälle · 55 % Männer · Gipfel unter 1 Jahr · 49 % Pädiatrie’24

Rang 4751 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 3 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr1911840 %8,4
1 bis unter 5 Jahre84417 %2,9
5 bis unter 10 Jahre87117 %1,8
10 bis unter 15 Jahre4138,5 %2,9
15 bis unter 18 Jahre000–2,5
18 bis unter 20 Jahre1102,1 %–
20 bis unter 25 Jahre000–1,0
25 bis unter 30 Jahre000–6,0
30 bis unter 35 Jahre2024,3 %18,0
35 bis unter 40 Jahre1102,1 %–
40 bis unter 45 Jahre2114,3 %3,0
45 bis unter 50 Jahre000–2,0
50 bis unter 55 Jahre000–3,0
55 bis unter 60 Jahre000–11,5
60 bis unter 65 Jahre1012,1 %–
65 bis unter 70 Jahre000––
70 bis unter 75 Jahre1012,1 %–
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

468 Fälle

Vor allem Pädiatrie und Neurochirurgie (49 % und 24 %)

  • Pädiatrie49 %228
  • Neurochirurgie24 %114
  • Neonatologie7,7 %36
  • Kinderchirurgie7,5 %35
  • Neurologie5,3 %25
  • Übrige 6 Abteilungen6,4 %30
▸ Übrige einzeln
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe2,4 %11
  • Intensivmedizin1,5 %7
  • Kinderkardiologie1,3 %6
  • Innere Medizin0,64 %3
  • Geburtshilfe0,43 %2
  • Chirurgie0,21 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu Q03.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis10

Angeborene Schädeldeformität mit Hydrozephalus
Primärschlüssel
Angeborener Hydrozephalus
2185Primärschlüssel
Angeborenes Fehlen von Schädelknochen mit Hydrozephalus
Primärschlüssel
Hydrocephalus congenitus
2185Primärschlüssel
Hydrozephalus beim Neugeborenen
2185Primärschlüssel
Kongenitale Gehirndegeneration bei Hydrozephalus
Primärschlüssel
Mangelhafter Schädelverschluss mit Hydrozephalus
Primärschlüssel
Schädelknochenanomalie mit Hydrozephalus
Primärschlüssel
Schädelknochenhypoplasie mit Hydrozephalus
Primärschlüssel
Schädelknochenverformung mit Hydrozephalus
Primärschlüssel

Seltene Erkrankungen (Orpha)1

2185
Hydrozephalus, kongenitaler

Änderungen

2010Bestand
Angeborener Hydrozephalus, nicht näher bezeichnet

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2027 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte