Q02 Mikrozephalie

ICD-10-GM 2025Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
CCL:234Complication and Comorbidity Level je Partition: Als Nebendiagnose kann dieser Kode mit den Stufen 2, 3, 4 in die PCCL-Berechnung eingehen.
Morbi-RSACauda-Syndrom / Angeborene Fehlbildungen des Nervensystems / Spinozerebelläre Erkrankungen / Infektionen der Wirbelsäule — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 12Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE 12 Seltene Erkrankungen mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
Inklusive:

Hydromikrozephalie

Mikrenzephalie

Exklusive:

Meckel-Gruber-Syndrom Q61.9

Diagnosehäufigkeit

298 Fälle · 51 % Männer · Gipfel unter 1 Jahr · 70 % Pädiatrie’24

Rang 1079 von 1.532 auf derselben Katalogebene · 0,002 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 1 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr1878210563 %3,6
1 bis unter 5 Jahre85513429 %1,7
5 bis unter 10 Jahre181266,0 %2,1
10 bis unter 15 Jahre4311,3 %2,0
15 bis unter 18 Jahre3211,0 %2,0
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre000––
25 bis unter 30 Jahre000––
30 bis unter 35 Jahre000––
35 bis unter 40 Jahre1100,34 %–
40 bis unter 45 Jahre000––
45 bis unter 50 Jahre000––
50 bis unter 55 Jahre000––
55 bis unter 60 Jahre000––
60 bis unter 65 Jahre000––
65 bis unter 70 Jahre000––
70 bis unter 75 Jahre000––
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

227 Fälle

Überwiegend Pädiatrie (70 %)

  • Pädiatrie70 %158
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe18 %41
  • Neonatologie9,7 %22
  • Geburtshilfe2,6 %6

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis30

Angeborene Schädeldeformität mit Mikrozephalie
Primärschlüssel
Angeborenes Fehlen von Schädelknochen mit Mikrozephalie
Primärschlüssel
Autosomal-dominante primäre Mikrozephalie
2514Primärschlüssel
Autosomal-rezessive primäre Mikrozephalie
2512Primärschlüssel
Gehirnhypoplasie
Primärschlüssel
Hydromikrozephalie
Primärschlüssel
Isolierte kongenitale Mikrozephalie
199642Primärschlüssel
Kongenitale Gehirnunterentwicklung
Primärschlüssel
Kongenitale zerebrale Unterentwicklung
Primärschlüssel
Letale Mikrozephalie Typ Amish
99742Primärschlüssel
Mangelhafter Schädelverschluss mit Mikrozephalus
Primärschlüssel
Mikrenzephalie
Primärschlüssel
Mikroenzephalie
Primärschlüssel
Mikrozephalie
199642Primärschlüssel
Mikrozephalie mit Polymikrogyrie und Agenesie des Corpus callosum
171703Zwei Primärschlüssel
Mikrozephalus
199642Primärschlüssel
▸ noch 14 Einträge
PLAA-assoziierte neurologische Entwicklungsstörung
521426Primärschlüssel
Schädelknochenanomalie mit Mikrozephalus
Primärschlüssel
Schädelknochenhypoplasie mit Mikrozephalus
Primärschlüssel
Schädelknochenverformung mit Mikrozephalie
Primärschlüssel
Spastische Tetraplegie mit dünnem Corpus callosum und progressiver postnataler Mikrozephalie
447997Primärschlüssel
Sporadische Fetal-brain-disruption-Sequenz
1665Primärschlüssel
Syndrom der intrauterinen Wachstumsverzögerung mit angeborenen multiplen Café-au-lait-Flecken und gesteigertem Schwesterchromatidaustausch
508512Primärschlüssel
Syndrom der progressiven Mikrozephalie mit diffuser zerebraler und zerebellarer Atrophie und therapieresistenten Krämpfen
404437Primärschlüssel
Syndrom der progressiven Mikrozephalie mit Krämpfen, kortikaler Blindheit und Entwicklungsverzögerung
477814Primärschlüssel
Syndrom der radioulnaren Synostose mit Mikrozephalie und Skoliose
3268Zwei Primärschlüssel
Zephale Hypoplasie
Primärschlüssel
Infantile zerebrale und zerebelläre Atrophie mit postnataler progressiver Mikrozephalie
402364Zwei Primärschlüssel
Komplexe sensomotorische axonale Neuropathie mit Mikrozephalie
423894Zwei Primärschlüssel
Schwere neonatale Enzephalopathie mit Mikrozephalie
209370Zwei Primärschlüssel

Seltene Erkrankungen (Orpha)12

404437
Diffuse zerebrale und zerebelläre Atrophie-Intraktable Krämpfe-progressive Mikrozephalie-Syndrom
508512
Intrauterine Wachstumsverzögerung-kongenitale multiple Café-au-lait-Flecken-gesteigerter Schwesterchromatid-Austausch-Syndrom
171703
Microzephalie - Polymikrogyrie - Corpus callosum-Agenesie
199642
Mikrozephalie, isolierte kongenitale
99742
Mikrozephalie, letale, Typ Amish
2514
Mikrozephalie, primäre, autosomal-dominanteSubtyp
2512
Mikrozephalie, primäre, autosomal-rezessiveSubtypMCPH · Microcephalia vera · +1
521426
PLAA-assoziierte neurologische EntwicklungsstörungPLAAND
477814
Progressive Mikrozephalie-Krämpfe-Kortikale Blindheit-Entwicklungsverzögerung-Syndrom
3268
Radioulnare Synostose-Mikrozephalie-Skoliose-SyndromGiuffré-Tsukahara-Syndrom · Tsukahara-Syndrom
447997
Spastische Tetraplegie-dünnes Corpus callosum-progressive postnatale Mikrozephalie-SyndromASCT1-Mangel
1665
Sporadische Fetal-brain-disruption-SequenzHirnfehlbildung, fetale komplexe sporadische

Änderungen

2010Bestand
Mikrozephalie

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2025 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte