Q00.0 Anenzephalie

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSACauda-Syndrom / Angeborene Fehlbildungen des Nervensystems / Spinozerebelläre Erkrankungen / Infektionen der Wirbelsäule — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
≤1Altersbeschränkung: bis 1 Jahre (Kann-Kriterium). Außerhalb dieses Bereichs erzeugt der Grouper eine Warnung, akzeptiert den Kode aber.
Orpha: 3Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE 3 Seltene Erkrankungen mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
Inklusive:

Akranie

Amyelenzephalie

Azephalie

Hemienzephalie

Hemizephalie

Diagnosehäufigkeit

4 Fälle · 75 % Männer · Gipfel unter 1 Jahr · 50 % Neonatologie’22

Rang 6824 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 1 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr431100 %7,3
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre000––
25 bis unter 30 Jahre000––
30 bis unter 35 Jahre000––
35 bis unter 40 Jahre000––
40 bis unter 45 Jahre000––
45 bis unter 50 Jahre000––
50 bis unter 55 Jahre000––
55 bis unter 60 Jahre000––
60 bis unter 65 Jahre000––
65 bis unter 70 Jahre000––
70 bis unter 75 Jahre000––
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

4 Fälle

Vor allem Neonatologie und Frauenheilkunde und Geburtshilfe (50 % und 25 %)

  • Neonatologie50 %2
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe25 %1
  • Geburtshilfe25 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu Q00.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis23

Akranie
945Primärschlüssel
Akranius
Primärschlüssel
Amyelenzephalie
Primärschlüssel
Amyelenzephalus
Primärschlüssel
Anenzephalie
563609Primärschlüssel
Anenzephalus
Primärschlüssel
Angeborene Schädeldeformität mit Anenzephalie
Primärschlüssel
Angeborenes Fehlen von Schädelknochen mit Anenzephalie
Primärschlüssel
Azephalie
Primärschlüssel
Azephalus
Primärschlüssel
Exenzephalie
563612Primärschlüssel
Fehlen des Gehirns
Primärschlüssel
Gehirnagenesie
Primärschlüssel
Gehirnaplasie
Primärschlüssel
Hemianenzephalie
Primärschlüssel
Hemianenzephalus
Primärschlüssel
▸ noch 7 Einträge
Hemienzephalie
Primärschlüssel
Hemikranie im Sinne von Hemizephalie
Primärschlüssel
Hemizephalie
Primärschlüssel
Hemizephalus
Primärschlüssel
Mangelhafter Schädelverschluss mit Anenzephalus
Primärschlüssel
Schädelknochenanomalie mit Anenzephalus
Primärschlüssel
Schädelknochenhypoplasie mit Anenzephalus
Primärschlüssel

Seltene Erkrankungen (Orpha)3

945
AkranieAkranie, primäre
563609
Anenzephalie, isolierteSubtyp
563612
Exenzephalie, isolierteSubtyp

Änderungen

2010Bestand
Anenzephalie

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte