DRGSystemDeutschland

P91.-Sonstige zerebrale Störungen beim Neugeborenen

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
≤1
Altersbeschränkung: bis 1 Jahre (Kann-Kriterium). Außerhalb dieses Bereichs erzeugt der Grouper eine Warnung, akzeptiert den Kode aber.

Subkodes10

P91.0Zerebrale Ischämie beim Neugeborenen≤1Morbi-RSA’25
P91.1Erworbene periventrikuläre Zysten beim Neugeborenen≤1Morbi-RSA’25
P91.2Zerebrale Leukomalazie beim Neugeborenen≤1Morbi-RSA’25
P91.3Zerebrale Übererregbarkeit des Neugeborenen≤1Morbi-RSA’25
P91.4Zerebraler Depressionszustand des Neugeborenen≤1Morbi-RSA’25
P91.5Koma beim Neugeborenen≤1Morbi-RSA’25
P91.6Hypoxisch-ischämische Enzephalopathie beim Neugeborenen [HIE]≤1Morbi-RSA’25DKR:1606e
P91.7Erworbener Hydrozephalus beim Neugeborenen≤1Morbi-RSA’25
P91.8-Sonstige näher bezeichnete zerebrale Störungen beim Neugeborenen≤1Morbi-RSA’25Ambulant 4-stellig
P91.9Zerebrale Störung beim Neugeborenen, nicht näher bezeichnet≤1Morbi-RSA’25

Diagnosehäufigkeit

Zusammengezählt über alle Kodes unter P91.-.

Rang 1051 von 1.532 auf derselben Katalogebene · 0,002 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 1 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr345204141100 %14,3
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre000––
25 bis unter 30 Jahre000––
30 bis unter 35 Jahre000––
35 bis unter 40 Jahre000––
40 bis unter 45 Jahre000––
45 bis unter 50 Jahre000––
50 bis unter 55 Jahre000––
55 bis unter 60 Jahre000––
60 bis unter 65 Jahre000––
65 bis unter 70 Jahre000––
70 bis unter 75 Jahre000––
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

323 Fälle

Vor allem Pädiatrie und Neonatologie (46 % und 35 %)

  • Pädiatrie46 %147
  • Neonatologie35 %114
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe7,7 %25
  • Intensivmedizin4,3 %14
  • Kinderchirurgie2,2 %7
  • Übrige 3 Abteilungen5,0 %16
▸ Übrige einzeln
  • Kinderkardiologie2,2 %7
  • Neurochirurgie2,2 %7
  • Geburtshilfe0,62 %2

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Sonstige zerebrale Störungen beim Neugeborenen

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte