P90-P96 Sonstige Störungen, die ihren Ursprung in der Perinatalperiode haben

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): – · ambulant (§ 295 SGB V): –
⚖ Regellage1 verbindliche Regel — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs1

gilt über P90

Die hypoxisch-ischämische Enzephalopathie wird klinisch wie folgt eingestuft:

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Subkodes7

P90 Krämpfe beim Neugeborenen≤1Morbi-RSA⚖ 1
P91.- Sonstige zerebrale Störungen beim Neugeborenen≤1
P92.- Ernährungsprobleme beim Neugeborenen≤1⚖ 1
P93 Reaktionen und Intoxikationen durch Arzneimittel oder Drogen, die dem Fetus und Neugeborenen verabreicht wurden≤1Morbi-RSA
P94.- Störungen des Muskeltonus beim Neugeborenen≤1
P95 Fetaltod nicht näher bezeichneter Ursache≤0 Tage
P96.- Sonstige Zustände, die ihren Ursprung in der Perinatalperiode haben≤1

Diagnosehäufigkeit

11.042 Fälle · 53 % Männer · Gipfel unter 1 Jahr · 43 % Frauenheilkunde und Geburtshilfe’22

Zusammengezählt über alle Kodes unter P90-P96.

Rang 153 von 226 auf derselben Katalogebene · 0,064 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 1 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr11.0415.8055.236100 %4,2
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre1100,009 %2,0
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre000––
25 bis unter 30 Jahre000––
30 bis unter 35 Jahre000––
35 bis unter 40 Jahre000––
40 bis unter 45 Jahre000––
45 bis unter 50 Jahre000––
50 bis unter 55 Jahre000––
55 bis unter 60 Jahre000––
60 bis unter 65 Jahre000––
65 bis unter 70 Jahre000––
70 bis unter 75 Jahre000––
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

11.042 Fälle

Vor allem Frauenheilkunde und Geburtshilfe und Pädiatrie (43 % und 34 %)

  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe43 %4.746
  • Pädiatrie34 %3.760
  • Geburtshilfe11 %1.203
  • Neonatologie11 %1.185
  • Intensivmedizin0,41 %45
  • Übrige 5 Abteilungen0,93 %103
▸ Übrige einzeln
  • Kinderchirurgie0,38 %42
  • Innere Medizin0,24 %27
  • Kinderkardiologie0,23 %25
  • Neurochirurgie0,054 %6
  • Neurologie0,027 %3

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Zusammengezählt über alle Dreisteller unter P90-P96.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Sonstige Störungen, die ihren Ursprung in der Perinatalperiode haben

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte