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O65.-Geburtshindernis durch Anomalie des mütterlichen Beckens

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
weiblich
Primär für weibliche Patienten vorgesehen (Kann-Kriterium). Bei abweichendem Geschlecht erzeugt der Grouper eine Warnung.
12 – 55
Altersbeschränkung: 12 Jahre – 55 Jahre (Kann-Kriterium). Außerhalb dieses Bereichs erzeugt der Grouper eine Warnung, akzeptiert den Kode aber.

Subkodes8

O65.0Geburtshindernis durch Beckendeformitätweiblich12 – 55Morbi-RSA’25
O65.1Geburtshindernis durch allgemein verengtes Beckenweiblich12 – 55Morbi-RSA’25
O65.2Geburtshindernis durch Beckeneingangsverengungweiblich12 – 55Morbi-RSA’25
O65.3Geburtshindernis durch Beckenausgangsverengung und Verengung in Beckenmitteweiblich12 – 55Morbi-RSA’25
O65.4Geburtshindernis durch Missverhältnis zwischen Fetus und Becken, nicht näher bezeichnetweiblich12 – 55Morbi-RSA’25
O65.5Geburtshindernis durch Anomalie der mütterlichen Beckenorganeweiblich12 – 55Morbi-RSA’25SEG4-KDE:147
O65.8Geburtshindernis durch sonstige Anomalien des mütterlichen Beckensweiblich12 – 55Morbi-RSA’25
O65.9nicht näher bezeichnetweiblich12 – 55Morbi-RSA’25

Diagnosehäufigkeit

Zusammengezählt über alle Kodes unter O65.-.

Rang 338 von 1.532 auf derselben Katalogebene · 0,050 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 32 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre1010,011 %5,0
15 bis unter 18 Jahre160160,18 %4,6
18 bis unter 20 Jahre650650,73 %4,2
20 bis unter 25 Jahre67506757,6 %4,0
25 bis unter 30 Jahre2.05102.05123 %3,9
30 bis unter 35 Jahre3.36103.36138 %3,8
35 bis unter 40 Jahre2.20502.20525 %3,8
40 bis unter 45 Jahre51805185,8 %3,6
45 bis unter 50 Jahre300300,34 %3,6
50 bis unter 55 Jahre2020,022 %4,0
55 bis unter 60 Jahre000––
60 bis unter 65 Jahre000––
65 bis unter 70 Jahre000––
70 bis unter 75 Jahre000––
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

9.400 Fälle

Überwiegend Frauenheilkunde und Geburtshilfe (89 %)

  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe89 %8.405
  • Geburtshilfe11 %993
  • Chirurgie0,011 %1
  • Innere Medizin0,011 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Geburtshindernis durch Anomalie des mütterlichen Beckens

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte