O62.4 Hypertone, unkoordinierte und anhaltende Uteruskontraktionen

ICD-10-GM 2026Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAEntbindung — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
weiblichPrimär für weibliche Patienten vorgesehen (Kann-Kriterium). Bei abweichendem Geschlecht erzeugt der Grouper eine Warnung.
12 – 55Altersbeschränkung: 12 Jahre – 55 Jahre (Kann-Kriterium). Außerhalb dieses Bereichs erzeugt der Grouper eine Warnung, akzeptiert den Kode aber.
Inklusive:

Dyskoordinierte Wehentätigkeit

Hypertone uterine Dysfunktion

Pathologischer Retraktionsring

Sanduhrkontraktion des Uterus

Tetanus uteri

Unkoordinierte Wehentätigkeit

Uterine Dystokie o.n.A.

Exklusive:

Dystokie (fetal) (mütterlich) o.n.A. O66.9

Diagnosehäufigkeit

1.558 Fälle · 100 % Frauen · Gipfel 30 bis unter 35 Jahre · 82 % Frauenheilkunde und Geburtshilfe’24

Rang 1308 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,009 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 31 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000–3,0
15 bis unter 18 Jahre9090,58 %4,5
18 bis unter 20 Jahre260261,7 %3,2
20 bis unter 25 Jahre182018212 %2,8
25 bis unter 30 Jahre446044629 %2,8
30 bis unter 35 Jahre528052834 %2,7
35 bis unter 40 Jahre315031520 %2,8
40 bis unter 45 Jahre510513,3 %3,1
45 bis unter 50 Jahre1010,064 %2,5
50 bis unter 55 Jahre000––
55 bis unter 60 Jahre000––
60 bis unter 65 Jahre000––
65 bis unter 70 Jahre000––
70 bis unter 75 Jahre000––
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

19.584 Fälle

Überwiegend Frauenheilkunde und Geburtshilfe (82 %)

  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe82 %16.123
  • Geburtshilfe18 %3.460
  • Urologie0,005 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu O62.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis33

Anhaltende Wehen
Primärschlüssel
Bandl-Kontraktionsring
Primärschlüssel
Bandl-Ring
Primärschlüssel
Clonus uteri
Primärschlüssel
Diskoordinierte Wehentätigkeit
Primärschlüssel
Dyskoordinierte Wehen
Primärschlüssel
Hypertone uterine Dysfunktion
Primärschlüssel
Hypertone Uteruskontraktionen
Primärschlüssel
Hypertone Wehen
Primärschlüssel
Hypertonische Funktionsstörung des Uterus als Entbindungskomplikation a.n.k.
Primärschlüssel
Hypertonische Wehenstörung
Primärschlüssel
Klonische Uteruskontraktion
Primärschlüssel
Kontraktionsring als Entbindungskomplikation
Primärschlüssel
Krampfwehen
Primärschlüssel
Pathologischer Retraktionsring des Uterus
Primärschlüssel
Pathologischer Retraktionsring des Uterus als Entbindungskomplikation
Primärschlüssel
▸ noch 17 Einträge
Ringförmige Kontraktur als Entbindungskomplikation
Primärschlüssel
Sanduhrkontraktion des Uterus
Primärschlüssel
Sanduhrkontraktion des Uterus als Entbindungskomplikation
Primärschlüssel
Schnittentbindung bei unkoordinierter Uterustätigkeit
Primärschlüssel
Spasmus der Cervix uteri als Entbindungskomplikation
Primärschlüssel
Tetania uteri als Entbindungskomplikation
Primärschlüssel
Tetanische Uteruskontraktion
Primärschlüssel
Tetanus uteri
Primärschlüssel
Therapieresistente Wehen
Primärschlüssel
Unkoordinierte Uterustätigkeit als Entbindungskomplikation
Primärschlüssel
Unkoordinierte Wehen
Primärschlüssel
Unkoordinierte Wehentätigkeit
Primärschlüssel
Uterine Dystokie a.n.k.
Primärschlüssel
Uteruskonstriktion als Entbindungskomplikation
Primärschlüssel
Uterustetanie
Primärschlüssel
Verlängerte Kontraktur des Uterus während der Wehen
Primärschlüssel
Wehendystokie
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Hypertone, unkoordinierte und anhaltende Uteruskontraktionen

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte