O62.2 Sonstige Wehenschwäche

ICD-10-GM 2027Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSA’26Entbindung — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
weiblichPrimär für weibliche Patienten vorgesehen (Kann-Kriterium). Bei abweichendem Geschlecht erzeugt der Grouper eine Warnung.
12 – 55Altersbeschränkung: 12 Jahre – 55 Jahre (Kann-Kriterium). Außerhalb dieses Bereichs erzeugt der Grouper eine Warnung, akzeptiert den Kode aber.
Inklusive:

Geringe Kontraktionen

Hypotone uterine Dysfunktion o.n.A.

Sporadische Wehen

Unregelmäßige Wehen

Uterusatonie unter der Geburt

Wehenschwäche o.n.A.

Exklusive:

Atonische postpartale Blutung O72.1

Diagnosehäufigkeit

2.693 Fälle · 100 % Frauen · Gipfel 30 bis unter 35 Jahre · 82 % Frauenheilkunde und Geburtshilfe’24

Rang 938 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,015 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 31 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre1010,037 %5,0
15 bis unter 18 Jahre130130,48 %3,1
18 bis unter 20 Jahre450451,7 %3,1
20 bis unter 25 Jahre309030911 %3,2
25 bis unter 30 Jahre758075828 %3,4
30 bis unter 35 Jahre1.01001.01038 %3,3
35 bis unter 40 Jahre460046017 %3,3
40 bis unter 45 Jahre920923,4 %3,9
45 bis unter 50 Jahre5050,19 %4,3
50 bis unter 55 Jahre000––
55 bis unter 60 Jahre000–11,0
60 bis unter 65 Jahre000––
65 bis unter 70 Jahre000––
70 bis unter 75 Jahre000––
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

19.584 Fälle

Überwiegend Frauenheilkunde und Geburtshilfe (82 %)

  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe82 %16.123
  • Geburtshilfe18 %3.460
  • Urologie0,005 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu O62.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis20

Flüchtige Wehen
Primärschlüssel
Geringe Wehen-Kontraktion
Primärschlüssel
Geringe Wehentätigkeit
Primärschlüssel
Hypotone uterine Dysfunktion
Primärschlüssel
Hypotone Uteruskontraktion als Entbindungskomplikation
Primärschlüssel
Hypotonische Funktionsstörung des Uterus als Entbindungskomplikation a.n.k.
Primärschlüssel
Inertia des Uterus bei Schwangerschaft
Primärschlüssel
Inertia uteri
Primärschlüssel
Inertia uteri als Entbindungskomplikation
Primärschlüssel
Irreguläre Wehen
Primärschlüssel
Schnittentbindung bei Uterusatonie
Primärschlüssel
Schnittentbindung bei Wehenschwäche
Primärschlüssel
Sporadische Wehen
Primärschlüssel
Unregelmäßige Wehen
Primärschlüssel
Uterusatonie als Entbindungskomplikation
Primärschlüssel
Uterusatonie unter der Geburt
Primärschlüssel
▸ noch 4 Einträge
Uterusatonie während der Wehentätigkeit
Primärschlüssel
Uterushypotonie als Entbindungskomplikation
Primärschlüssel
Wehenschwäche
Primärschlüssel
Wehenschwäche als Entbindungskomplikation
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Sonstige Wehenschwäche

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2027 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte