O36.- Betreuung der Mutter wegen sonstiger festgestellter oder vermuteter Komplikationen beim Fetus

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
weiblichPrimär für weibliche Patienten vorgesehen (Kann-Kriterium). Bei abweichendem Geschlecht erzeugt der Grouper eine Warnung.
12 – 55Altersbeschränkung: 12 Jahre – 55 Jahre (Kann-Kriterium). Außerhalb dieses Bereichs erzeugt der Grouper eine Warnung, akzeptiert den Kode aber.
Inklusive:

Aufgeführte Zustände beim Fetus als Grund für Beobachtung, stationäre Behandlung oder sonstige geburtshilfliche Betreuung der Mutter oder für Schwangerschaftsabbruch

Exklusive:

Transplazentare Transfusionssyndrome O43.0

Wehen und Entbindung, kompliziert durch fetalen Distress [fetal distress] O68.-

Subkodes10

O36.0 Betreuung der Mutter wegen Rhesus-Isoimmunisierungweiblich12 – 55Morbi-RSA
O36.1 Betreuung der Mutter wegen sonstiger Isoimmunisierungweiblich12 – 55Morbi-RSA
O36.2 Betreuung der Mutter wegen Hydrops fetalisweiblich12 – 55Morbi-RSA
O36.3 Betreuung der Mutter wegen Anzeichen für fetale Hypoxieweiblich12 – 55Morbi-RSA
O36.4 Betreuung der Mutter wegen intrauterinen Fruchttodesweiblich12 – 55Morbi-RSA
O36.5 Betreuung der Mutter wegen fetaler Wachstumsretardierungweiblich12 – 55Morbi-RSA⚖ 1
O36.6 Betreuung der Mutter wegen fetaler Hypertrophieweiblich12 – 55Morbi-RSA
O36.7 Betreuung der Mutter wegen eines lebensfähigen Fetus bei Abdominalgraviditätweiblich12 – 55Morbi-RSA
O36.8 Betreuung der Mutter wegen sonstiger näher bezeichneter Komplikationen beim Fetusweiblich12 – 55Morbi-RSA⚖ 1
O36.9 Betreuung der Mutter wegen Komplikation beim Fetus, nicht näher bezeichnetweiblich12 – 55Morbi-RSA

Diagnosehäufigkeit

22.770 Fälle · 100 % Frauen · Gipfel 30 bis unter 35 Jahre · 83 % Frauenheilkunde und Geburtshilfe’22

Zusammengezählt über alle Kodes unter O36.-.

Rang 177 von 1.540 auf derselben Katalogebene · 0,13 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 31 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre110110,048 %2,9
15 bis unter 18 Jahre15701570,69 %4,9
18 bis unter 20 Jahre43704371,9 %3,9
20 bis unter 25 Jahre2.69702.69712 %3,8
25 bis unter 30 Jahre5.76505.76525 %4,0
30 bis unter 35 Jahre7.78407.78434 %3,9
35 bis unter 40 Jahre4.57204.57220 %4,1
40 bis unter 45 Jahre1.27201.2725,6 %4,5
45 bis unter 50 Jahre650650,29 %5,5
50 bis unter 55 Jahre100100,044 %5,7
55 bis unter 60 Jahre000––
60 bis unter 65 Jahre000––
65 bis unter 70 Jahre000––
70 bis unter 75 Jahre000––
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

22.770 Fälle

Überwiegend Frauenheilkunde und Geburtshilfe (83 %)

  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe83 %18.874
  • Geburtshilfe17 %3.840
  • Innere Medizin0,21 %48
  • Intensivmedizin0,009 %2
  • Kardiologie0,009 %2
  • Übrige 4 Abteilungen0,018 %4
▸ Übrige einzeln
  • Chirurgie0,004 %1
  • Endokrinologie0,004 %1
  • Nephrologie0,004 %1
  • Sonstige Fachabteilung0,004 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen1

2016Titel geändert
Betreuung der Mutter wegen sonstiger festgestellter oder vermuteter Komplikationen beim Feten Fetus
2010Bestand
Betreuung der Mutter wegen sonstiger festgestellter oder vermuteter Komplikationen beim Feten

Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte