O34.- Betreuung der Mutter bei festgestellter oder vermuteter Anomalie der Beckenorgane

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
weiblichPrimär für weibliche Patienten vorgesehen (Kann-Kriterium). Bei abweichendem Geschlecht erzeugt der Grouper eine Warnung.
12 – 55Altersbeschränkung: 12 Jahre – 55 Jahre (Kann-Kriterium). Außerhalb dieses Bereichs erzeugt der Grouper eine Warnung, akzeptiert den Kode aber.
Inklusive:

Aufgeführte Zustände als Grund für Beobachtung, stationäre Behandlung oder sonstige geburtshilfliche Betreuung der Mutter oder für Schnittentbindung vor Wehenbeginn

Exklusive:

Aufgeführte Zustände im Zusammenhang mit Geburtshindernis O65.5

Subkodes10

O34.0 Betreuung der Mutter bei angeborener Fehlbildung des Uterusweiblich12 – 55Morbi-RSA
O34.1 Betreuung der Mutter bei Tumor des Corpus uteriweiblich12 – 55Morbi-RSA⚖ 1
O34.2 Betreuung der Mutter bei Uterusnarbe durch vorangegangenen chirurgischen Eingriffweiblich12 – 55Morbi-RSA⚖ 1
O34.3- Betreuung der Mutter bei Zervixinsuffizienzweiblich12 – 55Ambulant 4-stelligMorbi-RSA
O34.4 Betreuung der Mutter bei sonstigen Anomalien der Cervix uteriweiblich12 – 55Morbi-RSA⚖ 1
O34.5 Betreuung der Mutter bei sonstigen Anomalien des graviden Uterusweiblich12 – 55Morbi-RSA
O34.6 Betreuung der Mutter bei Anomalie der Vaginaweiblich12 – 55Morbi-RSA
O34.7 Betreuung der Mutter bei Anomalie der Vulva und des Perineumsweiblich12 – 55Morbi-RSA
O34.8 Betreuung der Mutter bei sonstigen Anomalien der Beckenorganeweiblich12 – 55Morbi-RSA
O34.9 Betreuung der Mutter bei Anomalie der Beckenorgane, nicht näher bezeichnetweiblich12 – 55Morbi-RSA

Diagnosehäufigkeit

67.711 Fälle · 100 % Frauen · Gipfel 30 bis unter 35 Jahre · 84 % Frauenheilkunde und Geburtshilfe’23

Zusammengezählt über alle Kodes unter O34.-.

Rang 64 von 1.537 auf derselben Katalogebene · 0,38 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 33 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre8080,012 %7,8
15 bis unter 18 Jahre19301930,29 %5,3
18 bis unter 20 Jahre54405440,80 %4,4
20 bis unter 25 Jahre4.65104.6516,9 %4,2
25 bis unter 30 Jahre13.787013.78720 %4,0
30 bis unter 35 Jahre24.360024.36036 %4,0
35 bis unter 40 Jahre18.777018.77728 %3,8
40 bis unter 45 Jahre5.02305.0237,4 %4,0
45 bis unter 50 Jahre33503350,49 %5,1
50 bis unter 55 Jahre290290,043 %3,7
55 bis unter 60 Jahre4040,006 %4,5
60 bis unter 65 Jahre000––
65 bis unter 70 Jahre000––
70 bis unter 75 Jahre000––
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

67.711 Fälle

Überwiegend Frauenheilkunde und Geburtshilfe (84 %)

  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe84 %56.568
  • Geburtshilfe16 %11.129
  • Chirurgie0,009 %6
  • Innere Medizin0,007 %5
  • Intensivmedizin0,001 %1
  • Übrige 2 Abteilungen0,003 %2
▸ Übrige einzeln
  • Pädiatrie0,001 %1
  • Unfallchirurgie0,001 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Betreuung der Mutter bei festgestellter oder vermuteter Anomalie der Beckenorgane

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte