O34.3- Betreuung der Mutter bei Zervixinsuffizienz

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stelligIn der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSAKomplikationen in Schwangerschaft, Geburt oder Wochenbett ohne prospektive Kosten — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
weiblichPrimär für weibliche Patienten vorgesehen (Kann-Kriterium). Bei abweichendem Geschlecht erzeugt der Grouper eine Warnung.
12 – 55Altersbeschränkung: 12 Jahre – 55 Jahre (Kann-Kriterium). Außerhalb dieses Bereichs erzeugt der Grouper eine Warnung, akzeptiert den Kode aber.
Text:

Jeder Zustand mit vorzeitiger Zervixverkürzung oder -eröffnung in der Schwangerschaft, unabhängig von der Angabe von Wehen oder anderen Ursachen

Inklusive:

Betreuung der Mutter bei: Cerclage mit oder ohne Angabe von Zervixinsuffizienz

Betreuung der Mutter bei: Shirodkar-Naht mit oder ohne Angabe von Zervixinsuffizienz

Subkodes4

O34.30 Betreuung der Mutter bei vaginalsonographisch dokumentierter Zervixlänge unter 10 mm oder Trichterbildungweiblich12 – 55Morbi-RSA
O34.31 Betreuung der Mutter bei Fruchtblasenprolapsweiblich12 – 55Morbi-RSA
O34.38 Betreuung der Mutter bei sonstiger Zervixinsuffizienzweiblich12 – 55Morbi-RSA
O34.39 nicht näher bezeichnetweiblich12 – 55Morbi-RSA

Diagnosehäufigkeit

17.839 Fälle · 100 % Frauen · Gipfel 30 bis unter 35 Jahre · 83 % Frauenheilkunde und Geburtshilfe’22

Rang 180 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,10 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 31 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre100100,056 %5,5
15 bis unter 18 Jahre18401841,0 %5,2
18 bis unter 20 Jahre40404042,3 %5,0
20 bis unter 25 Jahre2.12102.12112 %5,6
25 bis unter 30 Jahre4.55004.55026 %6,3
30 bis unter 35 Jahre6.10306.10334 %6,7
35 bis unter 40 Jahre3.61503.61520 %7,2
40 bis unter 45 Jahre75307534,2 %7,6
45 bis unter 50 Jahre930930,52 %8,2
50 bis unter 55 Jahre6060,034 %17,3
55 bis unter 60 Jahre000––
60 bis unter 65 Jahre000––
65 bis unter 70 Jahre000––
70 bis unter 75 Jahre000––
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 5,0 Tagen (18 bis unter 20 Jahre) und ⌀ 7,6 Tagen (40 bis unter 45 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

71.446 Fälle

Überwiegend Frauenheilkunde und Geburtshilfe (83 %)

  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe83 %59.225
  • Geburtshilfe17 %12.072
  • Innere Medizin0,19 %133
  • Chirurgie0,006 %4
  • Pädiatrie0,006 %4
  • Übrige 6 Abteilungen0,011 %8
▸ Übrige einzeln
  • Gastroenterologie0,003 %2
  • Intensivmedizin0,003 %2
  • Kardiologie0,001 %1
  • Nephrologie0,001 %1
  • Neurologie0,001 %1
  • Unfallchirurgie0,001 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu O34.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Betreuung der Mutter bei Zervixinsuffizienz

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte