O30.0 Zwillingsschwangerschaft

ICD-10-GM 2027Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSA’26Abort / Extrauteringravidität / Mehrlingsschwangerschaft — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
weiblichPrimär für weibliche Patienten vorgesehen (Kann-Kriterium). Bei abweichendem Geschlecht erzeugt der Grouper eine Warnung.
12 – 55Altersbeschränkung: 12 Jahre – 55 Jahre (Kann-Kriterium). Außerhalb dieses Bereichs erzeugt der Grouper eine Warnung, akzeptiert den Kode aber.
⚖ Regellage1 verbindliche Regel — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs1

Wenn eine Mehrlingsschwangerschaft zur spontanen Geburt von z.B. Zwillingen führt, werden die Kodes

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

4.475 Fälle · 100 % Frauen · Gipfel 30 bis unter 35 Jahre · 76 % Frauenheilkunde und Geburtshilfe’24

Rang 660 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,025 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 33 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre3030,067 %3,0
18 bis unter 20 Jahre340340,76 %5,1
20 bis unter 25 Jahre32403247,2 %4,6
25 bis unter 30 Jahre948094821 %4,8
30 bis unter 35 Jahre1.64901.64937 %5,0
35 bis unter 40 Jahre1.23701.23728 %5,1
40 bis unter 45 Jahre22602265,1 %5,1
45 bis unter 50 Jahre360360,80 %6,2
50 bis unter 55 Jahre180180,40 %7,8
55 bis unter 60 Jahre000–11,5
60 bis unter 65 Jahre000––
65 bis unter 70 Jahre000––
70 bis unter 75 Jahre000––
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

4.881 Fälle

Überwiegend Frauenheilkunde und Geburtshilfe (76 %)

  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe76 %3.724
  • Geburtshilfe24 %1.154
  • Innere Medizin0,020 %1
  • Kardiologie0,020 %1
  • Pädiatrie0,020 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu O30.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis8

Betreuung einer Gemini-Schwangerschaft
Primärschlüssel
Betreuung einer Zwillingsschwangerschaft
Primärschlüssel
Dichoreale und diamniale Zwillingsgravidität
Primärschlüssel
Dichoreale und diamniale Zwillingsschwangerschaft
Primärschlüssel
Gemini-Gravidität
Primärschlüssel
Gemini-Schwangerschaft
Primärschlüssel
Zwillingsgravidität
Primärschlüssel
Zwillingsschwangerschaft
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Zwillingsschwangerschaft

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2027 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte