O28.- Abnorme Befunde bei der Screeninguntersuchung der Mutter zur pränatalen Diagnostik

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
weiblichPrimär für weibliche Patienten vorgesehen (Kann-Kriterium). Bei abweichendem Geschlecht erzeugt der Grouper eine Warnung.
12 – 55Altersbeschränkung: 12 Jahre – 55 Jahre (Kann-Kriterium). Außerhalb dieses Bereichs erzeugt der Grouper eine Warnung, akzeptiert den Kode aber.
⚖ Regellage1 verbindliche Regel — Regeln außerhalb des Katalogs
Exklusive:

Anderenorts klassifizierte diagnostische Befunde - siehe Alphabetisches Verzeichnis

Betreuung der Mutter im Hinblick auf den Fetus und die Amnionhöhle sowie mögliche Entbindungskomplikationen O30-O48

Regeln außerhalb des Katalogs1

Kapitel XV enthält zwei Bereiche zur Kodierung von Komplikationen in der Schwangerschaft:

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Subkodes8

O28.0 Abnormer hämatologischer Befund bei der pränatalen Screeninguntersuchung der Mutterweiblich12 – 55Morbi-RSA⚖ 1
O28.1 Abnormer biochemischer Befund bei der pränatalen Screeninguntersuchung der Mutterweiblich12 – 55Morbi-RSA⚖ 1
O28.2 Abnormer zytologischer Befund bei der pränatalen Screeninguntersuchung der Mutterweiblich12 – 55Morbi-RSA⚖ 1
O28.3 Abnormer Ultraschallbefund bei der pränatalen Screeninguntersuchung der Mutterweiblich12 – 55Morbi-RSA⚖ 1
O28.4 Abnormer radiologischer Befund bei der pränatalen Screeninguntersuchung der Mutterweiblich12 – 55Morbi-RSA⚖ 1
O28.5 Abnormer Chromosomen- oder genetischer Befund bei der pränatalen Screeninguntersuchung der Mutterweiblich12 – 55Morbi-RSA⚖ 1
O28.8 Sonstige abnorme Befunde bei der pränatalen Screeninguntersuchung der Mutterweiblich12 – 55Morbi-RSA⚖ 1
O28.9 Anomaler Befund bei der pränatalen Screeninguntersuchung der Mutter, nicht näher bezeichnetweiblich12 – 55Morbi-RSA⚖ 1

Diagnosehäufigkeit

7.015 Fälle · 100 % Frauen · Gipfel 30 bis unter 35 Jahre · 86 % Frauenheilkunde und Geburtshilfe’22

Zusammengezählt über alle Kodes unter O28.-.

Rang 380 von 1.540 auf derselben Katalogebene · 0,041 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 31 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre2020,029 %2,0
15 bis unter 18 Jahre480480,68 %2,7
18 bis unter 20 Jahre11601161,7 %2,2
20 bis unter 25 Jahre793079311 %2,5
25 bis unter 30 Jahre1.87101.87127 %2,6
30 bis unter 35 Jahre2.43502.43535 %2,9
35 bis unter 40 Jahre1.41301.41320 %3,0
40 bis unter 45 Jahre31403144,5 %3,2
45 bis unter 50 Jahre180180,26 %3,9
50 bis unter 55 Jahre4040,057 %4,8
55 bis unter 60 Jahre1010,014 %8,0
60 bis unter 65 Jahre000––
65 bis unter 70 Jahre000––
70 bis unter 75 Jahre000––
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 2,2 Tagen (18 bis unter 20 Jahre) und ⌀ 3,2 Tagen (40 bis unter 45 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

7.015 Fälle

Überwiegend Frauenheilkunde und Geburtshilfe (86 %)

  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe86 %6.025
  • Geburtshilfe14 %985
  • Kardiologie0,029 %2
  • Chirurgie0,014 %1
  • Gastroenterologie0,014 %1
  • Übrige 1 Abteilungen0,014 %1
▸ Übrige einzeln
  • Pneumologie0,014 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Abnorme Befunde bei der Screeninguntersuchung der Mutter zur pränatalen Diagnostik

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte