O26.6- Leberkrankheiten während der Schwangerschaft, der Geburt und des Wochenbettes

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stelligIn der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSAKomplikationen in Schwangerschaft, Geburt oder Wochenbett ohne prospektive Kosten — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
weiblichPrimär für weibliche Patienten vorgesehen (Kann-Kriterium). Bei abweichendem Geschlecht erzeugt der Grouper eine Warnung.
12 – 55Altersbeschränkung: 12 Jahre – 55 Jahre (Kann-Kriterium). Außerhalb dieses Bereichs erzeugt der Grouper eine Warnung, akzeptiert den Kode aber.
⚖ Regellage1 verbindliche Regel — Regeln außerhalb des Katalogs
Exklusive:

Hepatorenales Syndrom nach Wehen und Entbindung O90.4

Regeln außerhalb des Katalogs1

Kapitel XV enthält zwei Bereiche zur Kodierung von Komplikationen in der Schwangerschaft:

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Subkodes2

O26.60 Schwangerschaftscholestaseweiblich12 – 55Morbi-RSA⚖ 1
O26.68 Sonstige Leberkrankheiten während der Schwangerschaft, der Geburt und des Wochenbettesweiblich12 – 55Morbi-RSA⚖ 1

Diagnosehäufigkeit

2.527 Fälle · 100 % Frauen · Gipfel 30 bis unter 35 Jahre · 82 % Frauenheilkunde und Geburtshilfe’22

Rang 961 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,015 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 32 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre1010,040 %5,0
15 bis unter 18 Jahre180180,71 %4,2
18 bis unter 20 Jahre370371,5 %4,8
20 bis unter 25 Jahre254025410 %4,1
25 bis unter 30 Jahre673067327 %4,4
30 bis unter 35 Jahre915091536 %4,6
35 bis unter 40 Jahre520052021 %4,5
40 bis unter 45 Jahre10201024,0 %4,0
45 bis unter 50 Jahre6060,24 %5,5
50 bis unter 55 Jahre1010,040 %12,0
55 bis unter 60 Jahre000––
60 bis unter 65 Jahre000––
65 bis unter 70 Jahre000––
70 bis unter 75 Jahre000––
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

32.384 Fälle

Überwiegend Frauenheilkunde und Geburtshilfe (82 %)

  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe82 %26.566
  • Geburtshilfe16 %5.294
  • Urologie0,66 %214
  • Innere Medizin0,35 %112
  • Chirurgie0,23 %74
  • Übrige 16 Abteilungen0,38 %124
▸ Übrige einzeln
  • Neurologie0,090 %29
  • Gastroenterologie0,062 %20
  • Kardiologie0,062 %20
  • Pädiatrie0,052 %17
  • Dermatologie0,034 %11
  • Nephrologie0,015 %5
  • Unfallchirurgie0,015 %5
  • Augenheilkunde0,009 %3
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,009 %3
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,006 %2
  • Orthopädie0,006 %2
  • Pneumologie0,006 %2
  • Sonstige Fachabteilung0,006 %2
  • Gefäßchirurgie0,003 %1
  • Herzchirurgie0,003 %1
  • Intensivmedizin0,003 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu O26.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen1

2017Untergliedert
Inhalte übergeleitet in O26.60O26.68
2010Bestand
Leberkrankheiten während der Schwangerschaft, der Geburt und des Wochenbettes

Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte