O00.8 Sonstige Extrauteringravidität

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAFehlgeburt / Schwangerschaftsabbruch / Extrauteringravidität — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
weiblichPrimär für weibliche Patienten vorgesehen (Kann-Kriterium). Bei abweichendem Geschlecht erzeugt der Grouper eine Warnung.
12 – 55Altersbeschränkung: 12 Jahre – 55 Jahre (Kann-Kriterium). Außerhalb dieses Bereichs erzeugt der Grouper eine Warnung, akzeptiert den Kode aber.
⚖ Regellage1 verbindliche Regel — Regeln außerhalb des Katalogs
Inklusive:

Gravidität: im Uterushorn

Gravidität: intraligamentär

Gravidität: intramural

Gravidität: zervikal

Regeln außerhalb des Katalogs1

gilt über O00.-

O08.– Komplikationen nach Abort, Extrauteringravidität und Molenschwangerschaft

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

639 Fälle · 100 % Frauen · Gipfel 30 bis unter 35 Jahre · 99 % Frauenheilkunde und Geburtshilfe’23

Rang 2110 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,004 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 33 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre2020,31 %4,5
15 bis unter 18 Jahre3030,47 %2,0
18 bis unter 20 Jahre5050,78 %1,8
20 bis unter 25 Jahre580589,1 %3,0
25 bis unter 30 Jahre144014423 %2,5
30 bis unter 35 Jahre205020532 %2,6
35 bis unter 40 Jahre164016426 %2,9
40 bis unter 45 Jahre500507,8 %2,4
45 bis unter 50 Jahre7071,1 %1,7
50 bis unter 55 Jahre1010,16 %3,0
55 bis unter 60 Jahre000––
60 bis unter 65 Jahre000––
65 bis unter 70 Jahre000––
70 bis unter 75 Jahre000––
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

11.152 Fälle

Überwiegend Frauenheilkunde und Geburtshilfe (99 %)

  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe99 %11.026
  • Geburtshilfe0,74 %82
  • Chirurgie0,18 %20
  • Innere Medizin0,099 %11
  • Sonstige Fachabteilung0,036 %4
  • Übrige 6 Abteilungen0,081 %9
▸ Übrige einzeln
  • Intensivmedizin0,027 %3
  • Pädiatrie0,018 %2
  • Gastroenterologie0,009 %1
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,009 %1
  • Neurologie0,009 %1
  • Urologie0,009 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu O00.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis18

Extrauteringravidität im Uterushorn
Primärschlüssel
Extrauterinschwangerschaft im Uterushorn
Primärschlüssel
Gravidität im Mesometrium
Primärschlüssel
Gravidität im Uterushorn
Primärschlüssel
Gravidität in der Cervix uteri
Primärschlüssel
Interstitielle Gravidität
Primärschlüssel
Interstitielle Schwangerschaft
Primärschlüssel
Intraligamentäre Gravidität
Primärschlüssel
Intraligamentäre Schwangerschaft
Primärschlüssel
Intramurale Gravidität
Primärschlüssel
Intramurale Schwangerschaft
Primärschlüssel
Schwangerschaft im Mesometrium
Primärschlüssel
Schwangerschaft im Uterushorn
Primärschlüssel
Schwangerschaft in der Cervix uteri
Primärschlüssel
Zervikale Extrauteringravidität
Primärschlüssel
Zervikale Extrauterinschwangerschaft
Primärschlüssel
▸ noch 2 Einträge
Zervikalgravidität
Primärschlüssel
Zervikalschwangerschaft
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Sonstige Extrauteringravidität

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte