N99.- Krankheiten des Urogenitalsystems nach medizinischen Maßnahmen, anderenorts nicht klassifiziert

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
15 – 124Altersbeschränkung: 15 Jahre – 124 Jahre (Kann-Kriterium). Außerhalb dieses Bereichs erzeugt der Grouper eine Warnung, akzeptiert den Kode aber.
⚖ Regellage2 verbindliche Regeln — Regeln außerhalb des Katalogs
Exklusive:

Krankheitszustände im Zusammenhang mit artifizieller Menopause N95.3

Osteoporose nach Ovarektomie M81.1-

Osteoporose nach Ovarektomie mit pathologischer Fraktur M80.1-

Strahlenzystitis N30.4

Regeln außerhalb des Katalogs2

Erkrankungen bzw. Störungen nach medizinischen Maßnah­men

Erkrankungen bzw. Störungen nach medizinischen Maßnahmen als Hauptdiagnose

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Subkodes8

N99.0 Nierenversagen nach medizinischen Maßnahmen15 – 124Morbi-RSA⚖ 3
N99.1- Harnröhrenstriktur nach medizinischen Maßnahmen15 – 124Ambulant 4-stelligMorbi-RSA⚖ 2
N99.2 Postoperative Adhäsionen der Vaginaweiblich15 – 124Morbi-RSA⚖ 2
N99.3 Prolaps des Scheidenstumpfes nach Hysterektomieweiblich15 – 124CCL:12Morbi-RSA⚖ 2
N99.4 Peritoneale Adhäsionen im Becken nach medizinischen Maßnahmen15 – 124Morbi-RSA⚖ 3
N99.5 Funktionsstörung eines äußeren Stomas des Harntraktes15 – 124Morbi-RSA⚖ 2
N99.8 Sonstige Krankheiten des Urogenitalsystems nach medizinischen Maßnahmen15 – 124Morbi-RSA⚖ 2
N99.9 Krankheit des Urogenitalsystems nach medizinischen Maßnahmen, nicht näher bezeichnet15 – 124⚖ 2

Diagnosehäufigkeit

10.853 Fälle · 51 % Männer · Gipfel 70 bis unter 75 Jahre · 52 % Urologie’23

Zusammengezählt über alle Kodes unter N99.-.

Rang 293 von 1.537 auf derselben Katalogebene · 0,062 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 69 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr8800,074 %3,3
1 bis unter 5 Jahre525200,48 %2,2
5 bis unter 10 Jahre878340,80 %2,6
10 bis unter 15 Jahre605730,55 %3,0
15 bis unter 18 Jahre302730,28 %3,4
18 bis unter 20 Jahre372980,34 %4,5
20 bis unter 25 Jahre11275371,0 %5,3
25 bis unter 30 Jahre177105721,6 %4,5
30 bis unter 35 Jahre2431261172,2 %4,0
35 bis unter 40 Jahre3001241762,8 %3,4
40 bis unter 45 Jahre3091361732,8 %4,3
45 bis unter 50 Jahre3541462083,3 %4,1
50 bis unter 55 Jahre4772192584,4 %4,2
55 bis unter 60 Jahre8624104527,9 %3,9
60 bis unter 65 Jahre1.12554558010 %4,1
65 bis unter 70 Jahre1.44475069413 %3,8
70 bis unter 75 Jahre1.69687082616 %3,9
75 bis unter 80 Jahre1.51776874914 %4,3
80 bis unter 85 Jahre1.31471060412 %4,2
85 bis unter 90 Jahre5522932595,1 %4,8
90 bis unter 95 Jahre8747400,80 %4,1
ab 95 Jahren10550,092 %3,7

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 3,4 Tagen (35 bis unter 40 Jahre) und ⌀ 5,3 Tagen (20 bis unter 25 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

10.853 Fälle

Vor allem Urologie und Frauenheilkunde und Geburtshilfe (52 % und 42 %)

  • Urologie52 %5.649
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe42 %4.517
  • Innere Medizin1,8 %190
  • Kinderchirurgie1,7 %184
  • Chirurgie1,6 %173
  • Übrige 15 Abteilungen1,3 %140
▸ Übrige einzeln
  • Nephrologie0,35 %38
  • Geriatrie0,21 %23
  • Pädiatrie0,18 %20
  • Kardiologie0,12 %13
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,11 %12
  • Gastroenterologie0,10 %11
  • Plastische Chirurgie0,064 %7
  • Sonstige Fachabteilung0,046 %5
  • Intensivmedizin0,028 %3
  • Neurologie0,018 %2
  • Strahlenheilkunde0,018 %2
  • Endokrinologie0,009 %1
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,009 %1
  • Neurochirurgie0,009 %1
  • Pneumologie0,009 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Krankheiten des Urogenitalsystems nach medizinischen Maßnahmen, anderenorts nicht klassifiziert

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte