DRGSystemDeutschland

N99.1-Harnröhrenstriktur nach medizinischen Maßnahmen

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stellig
In der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSA’25
Neurogene Blase / Harnröhrenstriktur nach medizinischen Maßnahmen / Verbrennung oder Verätzung innerer Organe des Urogenitaltraktes — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
15 – 124
Altersbeschränkung: 15 Jahre – 124 Jahre (Kann-Kriterium). Außerhalb dieses Bereichs erzeugt der Grouper eine Warnung, akzeptiert den Kode aber.

Subkodes2

N99.10Harnröhrenstriktur-Rezidiv nach vorangegangener Operation einer Harnröhrenstriktur15 – 124Morbi-RSA’25
N99.18Harnröhrenstriktur nach sonstigen medizinischen Maßnahmen15 – 124Morbi-RSA’25

Diagnosehäufigkeit

Rang 616 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,028 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 69, der Frauen ab etwa 59 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr1010,020 %3,8
1 bis unter 5 Jahre565601,1 %2,2
5 bis unter 10 Jahre787801,6 %2,5
10 bis unter 15 Jahre504911,0 %2,7
15 bis unter 18 Jahre202000,40 %3,5
18 bis unter 20 Jahre171700,34 %4,9
20 bis unter 25 Jahre11110562,2 %6,3
25 bis unter 30 Jahre12812442,6 %5,3
30 bis unter 35 Jahre13513412,7 %5,3
35 bis unter 40 Jahre13913182,8 %4,6
40 bis unter 45 Jahre135124112,7 %5,1
45 bis unter 50 Jahre191181103,9 %4,8
50 bis unter 55 Jahre219207124,4 %4,7
55 bis unter 60 Jahre338321176,8 %4,2
60 bis unter 65 Jahre472457159,5 %3,6
65 bis unter 70 Jahre570564612 %3,3
70 bis unter 75 Jahre6846691514 %3,3
75 bis unter 80 Jahre6196081113 %3,3
80 bis unter 85 Jahre6416311013 %3,0
85 bis unter 90 Jahre29529236,0 %3,0
90 bis unter 95 Jahre434120,87 %3,2
ab 95 Jahren4400,081 %4,5

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 2,5 Tagen (5 bis unter 10 Jahre) und ⌀ 6,3 Tagen (20 bis unter 25 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

10.853 Fälle

Vor allem Urologie und Frauenheilkunde und Geburtshilfe (52 % und 42 %)

  • Urologie52 %5.649
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe42 %4.517
  • Innere Medizin1,8 %190
  • Kinderchirurgie1,7 %184
  • Chirurgie1,6 %173
  • Übrige 15 Abteilungen1,3 %140
▸ Übrige einzeln
  • Nephrologie0,35 %38
  • Geriatrie0,21 %23
  • Pädiatrie0,18 %20
  • Kardiologie0,12 %13
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,11 %12
  • Gastroenterologie0,10 %11
  • Plastische Chirurgie0,064 %7
  • Sonstige Fachabteilung0,046 %5
  • Intensivmedizin0,028 %3
  • Neurologie0,018 %2
  • Strahlenheilkunde0,018 %2
  • Endokrinologie0,009 %1
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,009 %1
  • Neurochirurgie0,009 %1
  • Pneumologie0,009 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu N99.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen1

2022Untergliedert
Inhalte übergeleitet in N99.10N99.18
2010Bestand
Harnröhrenstriktur nach medizinischen Maßnahmen

Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte